Archive for the ‘Toys’ Category

Beyoncé stellt ihr Rhythmusgefühl auf die Probe!

Juni 29, 2009

…auch der De-Bug Tester fühlt sich wohl im „Rhythm Paradise“ und Komponist Tsunku♂ plaudert aus dem Nähkästchen.

€lektronik

Februar 3, 2009

Gerade hat mich ein Vertipper charmant auf die Hürde vieler „e“ Konzepte hingewiesen:

so inspirierend und türenöffnend die Elektronik für die persönliche Entwicklung auch sein mag, die Eintrittskarte zum Experimentieren (nämlich der Preis des e-Equipments) kostet erstmal richtig Geld und ist für viele Trommler nicht drin bzw. für ein Wagnis einfach zu teuer…

Was tun?
Ich würde sagen: Ideen sammeln, sich ein Konzept zusammenstricken und dann erstmal umschauen: bei Gleichgesinnten (z.B. via Drummerforum.de), bei befreundeten Gitarristen oder Keyboardern,  eventuell den ein oder anderen Baustein zum Test ausleihen, vielleicht was günstig gebrauchtes erwerben oder die Neuheit zur 30 Tage Ansicht zuschicken lassen, Freeware und DIY Möglichkeiten in Betracht ziehen…
Im schlimmsten Falle des Nichtgefallens, kannst du den angesammelten Elektronik-Ballast jederzeit in der e-Bucht abwerfen.

Profile im Gebälk

Januar 9, 2009

Musste dringend ein paar (meiner) Spielsachen aus dem Aktionsradius meines Sohnes räumen, habe sie daraufhin in schlimmster 80er-Setzkasten-Art auf dem Dachbalken aufgereiht.

Sogesehen, kann man sie durchaus als Überschrift meines trommlerischen Selbstverständnisses lesen:

satzkasten

Kraftwerk „Computerliebe“
Ich beginne mit einem Lied… mit einer exotischen 7-Inch (aus Japan) mit tollem Artwork und poppigem Inhalt. Etwas Kling-Klang aus dem eigenartigen Kraftwerk der Genre-Pioniere (- Electro, Techno, you name it -) Ralf und Florian.
Spröde, perfektionistisch, dennoch tanzbar und eingängig.
Computerliebe kenne ich natürlich auch bestens. Für mich ist das Laptop ein „Ein und alles“ (Studio, Büro, Audio-Möbel, Kommunikationsmaschine)
Schliesslich romantisiere ich noch etwas mit dem Vinyl, dem Botenstoff und Werkzeug der DJ-Kultur, klar.

La Dictée Magique
ist die französische Ausgabe des TI Sprachspielzeugs „Speak & Spell“. Diese Teile symbolisieren für mich:
1. Umdenken (das eigene Instrumentarium genre-fremd erweiteren)
2. über den Tellerrand hinaus visionieren, um anschliessend soagr mit der Konvention bzw. der Gebrauchsanleitung zu brechen? (siehe Circuit-Bending)
3. Persönlichkeit nach DIY-Behandlung (siehe nochmals Circuit-Bending)

Ministeck Donald
Wenn ich diesen Flohmarktkauf (50 Cent) betrachte, sehe ich erstmal eine ravende Disney Ente, mit Ecken und Kanten und alles andere als makellos.
Analog zu meinem Ansatz, ursprünglich programmierte Beats als Live-Schlagzeuger umzusetzen, ist auch Ministeck das handwerkliche, aufgepixelte Abbild einer elektronischen Vorlage. Aber auch nur fast eins zu eins – deswegen ungeheuer charmant und vor allem: eigen.

Jomox X-Base09
Ich habe diese Rhythmusmaschine meinem Bass-Freund Kanzler abgekauft. Sie ist die Zusammen-und Weiterführung zweier Drumcomputer-Classics (TR-808 und TR-909), aber auch eine tolle Verbindung von analog & digital. Ausserdem schätze ich , ihren Minimalismus (da wird außer Kick-Snare-Hihat nicht mehr viel aufgebaut), das Lauflicht, die druckvollen Sub-Kicks und die viele Knöpfe zum Schrauben.

Coron DS-7
ein analoger Drumsynth aus der Zeit, als E-Drums ein eigenständiges Rhythmusinstrument waren. Simpelstes Handling (wird einfach auf den Spannreifen einer Trommel geschraubt), intuitiv spielbar, spacig.

Buddha Machine
Ambient-Generator und erschwingliches Kunstwerk. Taschen-ROMpler, Zuspieler oder Installation, bestückt mit neun verschiedenen Loops. Ja ja, die Kraft der Wiederholung…

Lockende Versuchungen

Januar 1, 2009

Während draußen noch munter geballert wird, sag ich schon mal: „Guten morgen, 2009!“, denk‘ an einen herzhaften Biss in die Neujahrsbrezel und lass die Gedankenmaschine anspringen. Hier meine Zeitvertreibsoptionen für den gemütlichen (da, wie so oft, nahezu Gig-freien) Januar:

– mit Einweg-Brillenputz-Tüchern (?) endlich mal den Laptopbildschirm reinigen, ausserdem möchte ich mal bei Second Mac vorbeischauen. Und auf das Open Office umsatteln.

– stehend am Laptop zu arbeiten!

– das Buch „Osterweiterung. 12 Reisen“ für kommende? De Phazz Ausflüge.

– die Kombination von Wiimote und OSCulator Freeware.

Spotify – der Versuch einer Musikflaterate (für € 9, 90). Wird beobachtet.

– Ramón Reichert’s Abhandlung „Amateure im Netz. Selbstmanagement und Wissenstechniken im Web 2.0„.

– Liste eröffnen: Hiphop im 3/4 Takt. Den Anfang macht Kanye West mit „Drunk and hot girls„.

– Seidenschlafsack besorgen (für schmierige Hotelzimmer, Nachtzüge und so).

– mal durch’s Handheld Museum schlendern oder mich in der „library of vanished sounds“ umhören:

– Kraftwerk’s „Electric Café“ (1986) einlegen und die Rhythmusklänge mit dieser Equipmentauflistung vergleichen.

– Klar: Handclaps bleiben nach wie vor ein großes Thema:

– das (von mir eigentlich für andere Zwecke geplante) Rhythm Tech Practice Pad dann doch mit Besen und Florian Alexandru Zorn’s Besenbibel einweihen.

– die bunten Kinder-Bongos mal ausleihen, um mich mit den Basics vertraut zu machen.

– mich von Dave Aju’s Stimmkünsten (MySpace) inspirieren lassen.

– das Parkhotel von Andreas Strauss besuchen.

 

 

shake everything you’ve got

November 4, 2008

Wäre ich ein Spiele-Junkie, würde ich meine Konsole (und meine Shaker-Sammlung) mit den Samba-de-Amigo-Maracas aufwerten wollen…

Vermixtes

August 15, 2008

Erkenntnistag in der taz: >>Die Welt ist eine Google.<<
Über Ideenklau, Urheberrecht & Wissens-Maßstäbe. Ist für uns Schlagwerker ja eigentlich nichts Neues. Denn ähnlich uncool wie der Regelverstoß gegen das Copyright, ist die Regel selbst, die Beats, Grooves, Rhythmen einfach vom Schutz ausschließt. Getrommelte Ideen werden selbstverständlich unentgeldlich weiterbenutzt.
Tragisch (- Rente? -) und befruchtend zugleich (- denk mal an das Version-Prinzip im Reggae: hier wird seit Einführung der Mehrspurtechnik ein und der selbe Rhythmus-Track/Riddim effizient, sprich zig-fach verwertet; oder denk an die ’90er, als Sample-Workstations plötzlich für jeden Bedroom-Producer erschwinglich wurden und sich dadurch das komplette Beat-Vermächtnis zukunftsweisend verbiegen lies).
Also ich würde sagen, lasst uns verantwortungsvoll umherziehen und hier ne Idee weiterspinnen, da mal was abkupfern, aber auch: dort mal was geben. In diesem Sinne steure ich prompt ein Jomox-Dub-Jam aus dem Jahr 2003 für die Allgemeinheit bei und richte viele Grüße von Marcel Duchamp aus.

Als neuen Ansporn, wieder mal zu üben, werde ich mir morgen dieses Yehudi Menuhin (?) Zitat auf die Hand schreiben:
>> a musician who doesn’t feel like practicing is like a bird that doesn’t feel like flying.<<

Mein Freund Markus hat sich in Amerika ein Keeley/Ibanez AD-9 bestellt, und ich – als großer Freund analoger Delays – bin mal sehr gespannt, wie schön das kleine lila Kästchen wohl zwischern wird.
By the way: der Robert Keeley modifiziert auch ein Line6 DL-4 oder Boss DD-3 für dich. Und weil’s gerade gut passt, werden Tonehunter und Analogman ebenfalls erwähnt.
Im weiteren Verlauf des Netz-Gammelns habe ich übrigens noch ein weiteres analoges Wiederhall-Gerät entdeckt, mit dem vielversprechenden Namen Echoczar (-leider auch fürstlichem Preis von 795 $ -) und schickem E-E-e Logo.

Jetzt bitte den Spot auf zwei Illustratoren, die ich längst schon unterbringen wollte:
Monsieur Sylvain belebt gerne alte Öl-Schinken. Sein Jäger und Hasenbild war Standdeko bei einer kleinen Desingmesse in Frankfurt.

Und Julie Doucet veröffentlicht im selben Verlag wie Brian Chippendale. So was zum Beispiel:

Dann habe ich dieser Tage noch den taz-Veriss der „Subjekte des Tracks“ gelesen. Interessiert mich das Buch jetzt überhaupt noch? Bin unschlüssig und überbrücke die Entscheidungsfindung mit Jochen Bonz’s Internet-Material und seinen „Sound Signatures„.

Was ich zum Schluß noch loswerden möchte:
die olympischen Ringe erinnern mich immer wieder an die Yamaha DD-Drumtoys:

PS. Hans Nieswandt bündelt ebenfalls Vermixtes. Auf der letzten Seite seines Buchs „Disko Ramallah“ wie auf seiner Website. Von ihm also habe ich mir den Titel für meinen Sommerloch-Beitrag geborgt.

PPS. mein lieber Freund Andreas heiratet morgen, irgendwo in Galizien – und ich kann ihn leider, leider nicht erreichen. Also brülle ich die herzlichsten Glückwünsche ins Modem und hoffe, dass die elektronische Flaschenpost die beiden irgendwie erreicht!

Kronkorken-Interface

Juni 2, 2008

Viel Bier trinken und anschließend den Kronkorken-Abfall als Steuerelement zum Beats-basteln recyclen?

Marcin Walęsa und Krzysztof Wojtas zeigen dir auf Youtube wie dieser Ansatz (+ Webcam + Software) funktioniert.

Wer lieber alkoholfrei unterwegs ist, sollte sich die ursprüngliche Idee mit den bunten Kaugummikugeln anschauen.

Old MacDonald has a…

November 10, 2007

Für mich beginnt dieser Tage ein neuer Lebensabschnitt, und so war ich letzten Samstag zum ersten Mal auf einem Babyflohmarkt. Und als Erinnerung habe ich gleich mal den ersten Sampler für unser Kind erstanden.
Für nur 50 Cent wird einiges geboten: penetrante Kleinkind-Hooks, ravige Tierstimmen und eine monophone Klaviatur zum Improvisieren:

oldmacdonald.jpg

Bei Nichtgefallen kommt er in die Circuit-Bending Werkstatt.

Bent E-Drums

Oktober 18, 2006

Irgendwie hat mich das Circuit Bending Thema gepackt, und nach diversen Links und Internetseiten schließt sich plötzlich der Kreis, und ich schau mir Bilder von schicken elektronischen Rhythmusinstrumenten an:

http://bentstruments.com/percussion/percussion.htm 

Texas Instruments Speech Products

Oktober 9, 2006

Ich steh ja drauf, wenn der Mac mir was vorliest, insbesondere Kathy und Ralph begleiten mich schon eine Weile (CD Spieler an und vielleicht mal Netzer’s „Welcome“ rein, und anschließend „Ralph & Kathy“ von Alex Gopher) . Aber wirklich cool finde ich die sprechenden Rechner von Texas Instruments. Kraftwerk Style halt! (Und gleich Kraftwerks „Taschenrechner“ aus dem Jahr 1981 in den Player).
Im Netz hat Jörg Wörner sein ganzes TI Wissen & Material im Datamath Calculator Museum gebündelt, u.a. auch die Geschichte der sprechenden Rechner.

Speak and Spell!

Im nächsten Evolutionsschritt landen diese unschuldigen Kinderspielzeuge dann auf der Werkbank der Circuit Bender, und werden dort für den Spieltrieb erwachsener Künstler neu verlötet.

Speak & Destroy!

Beispiele zur kreativen Umgestaltung: fastmatt, circuitbenders.co.uk, Tim Kaiser, oddmusic.com