Archive for the ‘Techno’ Category

20 Jahre Kompakt – Techno vom Rhein

Juni 1, 2016

Drum Bug Recording present: Cabasa-Hat & 8″ Stack

März 25, 2016

Es ist die Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag, sprich: Tanzverbot. Oder der passende Abend, im Bunker mal die leisen Dance-Hats aufzunehmen…

Zwei Lieblinge im Stereo-Panorama
Links, die Cabasa-Hat (wird auf dem Stiel getrommelt), rechts, das opulent aufgetürmte Becken/Percussion-Konstrukt, mit drei 8 Zoll Meinl Blechen (Candela Bell, Byzance Splash, Johnny Rabb additional), einem darauf gekletteten und mitraschelnden One-Shot Shaker und der darauf befestigten Kastagnette.

Da ich meinen Neuerwerb/Ex-Ladenhüter, den schönen Drum-Piezo „Drum Bug“ ausprobieren wollte, hatte ich ihn zunächst an die Cabasa geklebt (erst auf den Kunstoff-Rand, dann auf die Perlen – klang beides nicht gut), schliesslich am One-Shot-Shaker befestigt.
Dank EQ lässt sich das Piezo-Signal (Hi-Freq Noise) gut zumischen.

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Den Hauptanteil am aufgenommen Material haben zwei alte Neumann KM85 Kondenser geleistet. Ihr Signal wurde nicht weiter behandelt wurde. Lediglich die Summe wurde etwas komprimiert.

4/4

Januar 30, 2016

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Völlig klar! Es wird ein Jahr der durchlaufen Fußpauke…
kombiniert mit aller schöner Musik dieser Welt! (z.B. den Sublime Frequencies)

Hurra.

Mechanical Techno

November 22, 2015

ebenfalls handgemacht:

Techno Unterhaltung

September 29, 2015

Immer schön, wenn infizierte Menschen eine Lanze für den „echten Techno“ brechen.
So versprüht der Cro-Drummer Flo König im aktuellen Sticks Interview („Trommeln. tech. Techno“) eine Kombination aus Lebensfreude und Neugierde, wenn er von seinen Konzepten spricht und sie in liebevollen Schaubildern akribisch erklärt.
Und die Schauspielerin Clare Danes lässt sich ihre Begeisterung fürs Berliner Berghain in einer US-Talk-Show nicht nehmen, trotz Preset-Plastik-EDM Zuspielungen und Neunzigerjahre-Loveparade-Klischees.

Studio Stekker

Juli 24, 2015

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Wir nehmen gerade in Utrechts Kytopia die schöne, gleichermaßen clubbige Musik von Johannes Brecht auf. Welch großer Spaß mit drei tollen Schlagwerkern (Matteo Scrimali, Christian PrommerKuniyuki Takahashi)!
Im ehemaligen Kloster/Waisenhaus/Club gibt es um die Konzerthalle herum (in der wir uns ausgebreitet haben) verschiedene Studios, Rückzugsräume, vor allem massenhaft „vintage electronics“ (von Sonar Traffic), eine paradiesische Steilvorlage, die ausgiebig und 24/7 angenommen wird: von einigen coolen Typen, deren Sound ich schon länger schätze: Matthew Johnson, The Mole, Stimming, Howie B, Brandt Brauer Frick, Francesco TristanoMatt Didemus, Ben Westbeech, Peaking Lights, Deadbeat und von vielen anderen, die ich noch kennen lernen will…

Am heutige Samstag tritt die Wochengemeinschaft dann live auf dem Festival auf. Wir – Johannes Brecht (live premier) ft. Stimming, Kuniyuki Takahashi, Christian Prommer, Oli Rubow, Matteo Scrimalli – sind um 2015h dran. Bis dahin trotze ich dem Sturm und lege die Füße zum Sound der Abyssinians hoch.

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Hier noch meine Notizliste der guten Ideen und Gear-Tipps: JBL 305 (Abhöre), FIIO D07 (Konverter zur Nutzung des digitalen Laptop-Outputs), iConnectMIDI2 (externes MIDI-Interface),  Schlagzeugaufnahme mit nur einem Mikrofon, meinem Liebling: U47fet, Cabasa als elektronische Hihat (siehe auch Rhythm Tech Scratcher, Meinl Foot Cabasa), KiKa Castanets zur Clap-Simulation, die Eprom-Snaredrum Illusion von Kuniyuki Takahashi: eine leere Keksdose wird mit Glöckchen/Münzen/ Schlüssel… gefüllt und auf der Conga plaziert, der erstaunliche Bass eines mit den Fingern angetippten Fells/der Gran Cassa, die Hihat der Roland CR-8000 und die Stereo Hats des Boom-PlugIns, Matteos Nussrassel, deren Bambusrohr sich perfekt über Hihatstange stülpen lässt

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Zum Abschluss noch zwei kinderfreundliche Fahrradlösungen nach meinem Geschmack: Hooodie Big Cushie (Zitkussen!) und der Kindersattel auf Oberrohr. Holland!

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25 Best Dub-Techno Tracks Ever

Juni 15, 2015

Meine Woche beginnt mit den 25 besten Dub-Techno Tracks (laut Fact Mag).

Und wenn schon Wettkampf-Modus, dann hänge ich gleich noch die 50 besten elektronischen Alben von 1988 bis 2013 (aus einer Groove Umfrage) hinterher

Hartbrand

August 5, 2014

Am Samstag hat mir Joh „monojo“ Weisgerber (Bassist der Ruffcats) von seinem Hartbrand Duo erzählt, das mit Bass und elektrischem Schlagzeug elektronische Musik irgendwo zwischen Four On The Floor und Industrial improvisiert. Der Schlagzeuger Bernhard Range beschreibt den Signalfluss auf seiner Webseite wie folgt:

>>We improvise industrial flavoured electro in a unique setup using the following gear: Monojoh is routing his bass through an analog filter section and some other pedals. He then is able to sample it using an Elektron Oktatrack. Slicing the audio in bits and pitchshifting those creates super weird sounds and melodies.
My setup consists of a drumpad by Roland (spd-sx), an Arturia hardware synth, Ableton Live and a Faderfox controller. The drums audio goes through a two way effect section in Ableton and can be looped in two instances (channels). With the synth the midi can be looped going then back to the synth so I have the hands free to adjust the sound while playing drums with my right hand. After this the audio coming out of the synth then can be looped again likewise the drums-setup.<<


check‘ den Lichtschlauch!

Joh erklärte mir zudem eine ihrer Übe-Prozeduren, eine Art Zirkeltraining, bei dem im 3-Minuten Turnus eine Idee zu ihrem Höhepunkt entwickelt werden muss. Nach einem akustischen Zeit-Signal folgt der Breakdown und das Spiel beginnt von vorne.

Die zeitliche Begrenzung passt wiederum gut zum Übe/Metronom-Konzept von Benno Sattler: Mit seinen „Time Packs“ favorisiert er ein Zeitfenster von 32 Takten, das 3 mal durchgespielt wird.

Sleepygirls

Juli 3, 2014

Holger Klein schreibt in der Spex #354 >>… Yagya [bringt mit dem Album Sleepygirls] wieder Musikalität zurück in diese sich in endlosen Echos verlierenden [Dub Techno] Welten.<<
Und ich höre es mir gleich an.

klingender Zeitsprung

März 6, 2014

20 Jahre zurück, mit De:Bugs Sascha Kösch und seinen Plattenbesprechungen aus dem März ’94.
Meine wenigen Berührungen mit derartigem Sound waren zu dieser Zeit eher zufällig:
1. ich wohnte in Stuttgart in einem Haus, dessen Erdgeschoss den Plattenladen „Delirium“ beherbergte. Die Soundreste die in meinem Zimmer noch zu hören waren fand ich eher stier, die Typen auf dem Gehweg hingegen ganz cool.
2. Ich probte Sonntags regelmäßig mit einer ambitionierten Jazz-Funk-Combo. Im selben Fabrikkomplex feierte die Kreisstadt Schorndorf ihre Afterhour. Die notwendige Druck-und Lautstärke-Erhöhung tat dem Jazz-Bereich aber ganz gut…