Archive for the ‘Sound’ Category

Ringo Swing = washing the windshield

Februar 20, 2019

>>The Ringo Swing, kinda washes the windshield on hihats<< Taylor Hawkins

>>that sloppy, swumpy, falling of the stairs kind of sound<< Abe Laboriel Jr

>>a big contribution of Ringo was that he used the tom toms as a part of the composition<< Stewart Copeland

Clap Cowboy

Februar 15, 2019

Was eher wie ein Kunstobjekt ausschaut, ist mein neues Schlagobjekt – der Clap Cowboy – der sich mit Hand oder Fuß drücken, oder von Stockhieben traktieren lässt.

Eine wilde Mischung aus diversen Knister- und Schüttelanwendungen, zwei Kastagnetten und drei mitklappernden Klanghölzchen.
Ähnelt einem Panzer, ist aber alles andere als „built like a tank“ und wenn schon mit Militärbezug, dann „a weapon of DJ culture“!
Ob Handclap Sample oder elektronische Hihat – beides möglich. Yippie!

Presets for Drummers!!

Februar 15, 2019

Ähnlich wie die inspirierenden „Hauptsätze“ des „Oblique Strategies“ Kartenspiels von Brian Eno und Peter Schmidt, lese ich mir immer wieder diese vier Anregungen zum Thema Sound durch (die ich aus Aaron Sterlings Video Masterclass „the Sound of Sterloid Vol.1“ rausgeschrieben habe):

>>You can make music with anything!<<

>>Take inspiration from sounds and then try to make that happen in a drum.<<

>>Mess around, when you find something put it in the memory bank, it’s like a preset on a keyboard.<<

>>Find sounds you like, record them, listen to them and start screwing around.<<

P.S. Am Ende der Episode beschwert sich A.S., das wir Drummer im Gegensatz zu den Keyboardern, keine Presetbänke hätten, die sich durchsteppen und vergleichen lassen – vielleicht sollte ich ihm mal von meiner thedrumsounds Suchmaschine erzählen bzw. vielleicht sollte ich dafür seine Formulierung „Presets for Drummers! als Überschrift verwenden…

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DrumGees am Set

Februar 5, 2019

Trommelgesichter, immer gut!

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Aber die „spannenende“ Idee dahinter ist fast noch besser, da mit ihr bzw. den DrumGees meine schon lange währende Suchreise nach der optimalen Trommel-Auflage-Befestigung einen Zielhafen gefunden zu haben scheint.
Ich will ja meine Experimente und Etappensiegen mit Gaffertape, Binderclips, Spannfix und Magneten auf keinen Fall missen, aber die Vorstellung nur mit EINEM durchdacht gefertigten Produkt weiter zu reisen/testen gefällt mir gerade ganz gut.

Ein ausführlicher Testbericht folgt…

#drumgees

…und die Lerche machte Drum’N Bass

Januar 31, 2019

Cosmo Sheldrake hat auf erstaunlich nachvollziehbare Weise den Entschluss gefasst, die Klänge von Umgebung und Natur zu sammeln, um damit Musik zu machen: Wozu mit totem Holz spielen, wenn draussen alles lebt?

Resonzfell „Eclisse“?

Januar 17, 2019

Ich habe eine schöne Nachtischlampe – Erbstück von meiner Oma. Das Modell „Eclisse“ ist schon seit Jahren im Gebrauch, aber erst gestern Nacht drängte sich mir nach dem Einschalten die Frage auf, warum es noch keine Kick-Resonanzfell-Konstruktion gibt, bei der sich (mittels Drehvorrichtung, Schiebetürchen, Klett-System o. ä.) die Charakteristik von geschlossenem zu ventiliertem Fell ohne Fellwechsel ändern lässt…

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THE BRITISH PRESS WANTS YOU!!

Januar 7, 2019

Ich muss gestehen: trotz bester Ferienstimmung fehlt’s mir an Zeit.
Erst die dreistündige DLF Sendung über das Schlagzeug, jetzt noch die Basic Channel Story
Egal muss – sein – denn der Einfluss von Mark Ernestus und Moritz von Oswald ist massiv, auf mich: prägend! Und wenn die Dubtechno-Erfinder in der taz leidenschaftlich als „See aus Rhythmus und Sound“ beschrieben werden und das große Portrait-Gespräch im RA mit diesem Fax von Mad Mike beginnt, müssen die anderen Sachen halt warten.

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>…and then I realised the sequence is the thing of the track. Forget all drums.<<
René Löwe aka Vainqueur

Crashing Ninja Style oder gar nicht!

Dezember 29, 2018

Hätte schon mal zwei (Proberaum-) Wünsche für 2019:
Mal die Becken hinter mir aufstellen, so wie es Jonathan „Sugarfoot“ Moffett (bei 1.26′) macht, um dann Ninja-gleich die „eins“ zu markieren!

Und: neue Felle aufziehen (schon gemacht) und dann mal eine weile Becken-freie Grooves entwickeln.

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Ideengeber dafür sind zum einen all die Trommler, die in den 1980er Jahren ihr nagelneues Drumsynthmodul verkabelt ausgepackt haben (die ja bis auf wenige Ausnahmen ohne Cymbal-Channels ausgelegt waren), zum anderen das aktuelle Sticks (01-02-2019) Interview von Pat Fa, in dem der Rea Garvey Drummer folgendes erzählt:

>>Dann bin ich zu Aufnahmen zur Rea-Platte „Pride“ nach Island geflogen und der Producer im „Sundlaughin Studio“ wollte, dass ich die Tracks ohne Becken spiele, damit er die Raummikros aufreißen kann.<< […] Bei den Overdubs benutzten wir zum Vergleich Paiste sowie auch Cymbals verschiedener anderer Hersteller und konnten in der Regie die Becken-Sounds parallel checken. In diesem Studio klangen die Paiste Cymbals einfach am geilsten. Das fand ich sehr interessant, denn sie klangen nicht am geilsten im Studioraum am Set. Dabei fand ich die Auffassungsgabe des Producers inspirierend als er sagte: „Mics hear!“ bei uns in Deutschland sagt man ja immer Mikrofone zeichnen auf. Aber die Amis gehen von der Hörcharakteristik eines Mikrofons aus.<<

PS. Hier noch meine Spotify-Liste mit Drumgrooves die (fast) ohne Hihats oder Becken auskommen. Nicht ganz so streng und mit anderen schönen Beispielen bestückt ist der Artikel „How To Groove Without Cymbals With These 42 Examples„. Ansonsten fällt mir noch ein, dass Keith Moon, Brian Chippendale (Lightning Bolt) und  der Jazzdrummer Leon Parker auch öfters mal ohne Hihat auskamen/kommen.

Miffy-Caxixi

Dezember 23, 2018

Stellt die russische Puppenfamilie Fruchtbarkeit und Mütterlichkeit (bzw. in der männlichen Varianten: Kriegstüchtigkeit und Stärke) dar, steht meine MiffyCaxixi Treppe für puren Groove und den Hang zum Verspielten.
(Leider verweilt die kleinste Caxixi derzeit im Proberaum – so gibt’s am 23. Dezember halt ein Foto mit drei Rhythmusmachern, am 24. das Familienportrait mit allen vier.)

Eine ungemixte Musik-Liste zum Dazuschütteln hätte ich auch parat. Sie beinhaltet Musik von Freunden, Tipps von Freunden & ähnlich Getakteten, Neuentdeckungen und ein, zwei alltime classics. Funktioniert bestimmt auch als Schwunggeber beim Geschenkeeinpacken.
Oh man Oli, warum denn jetzt doch/auch noch Spotify???
1. Musikhör-Begeisterung / 2. Austausch & Kompatibilität (beispielsweise mit den Studierenden) / 3. keine Werbung (vor allem für die Kinderohren) – aber nicht ohne roten Kopf …

found sounds of the week

Dezember 19, 2018

Habe neulich zwei klasse Klangquellen gefunden und dazu immer auf Parties!
Nummer eins, die große Muschelkette/Installtion, die Andrea zum Geburtstag geschenkt bekommen hat – ein eleganter hochfrequenter Klang, irgendwo zwischen Kastagnette, pseudo-elektronischer Hihat und muted Chimes.

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Nummer Zwei, die Sounds aneinander stossender Bowlingkugeln.
Die Schlagzeugklasse der HfMDK geht traditionell zum Weihnachtskegeln in die Clubgastätte der Frankfurter Eintracht, dort habe Einzelklang und Flam (mehrerer Kugeln) aufgenommen.

Fazit:
1. immer schön mitschneiden – eigene Samples basteln!
2. mehr Feiern!