Archive for the ‘House’ Category

leuchtend!

November 4, 2017

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Leicht unscharf und verschwommen wirkt die bunte Grundlage, aus der ein reinweißer, perfekter Kreis destilliert wird – ein ganz klarer musikalischer Ansatz, der Albumtitel „Punkt“, aber auch eine ziemlich deutliche Ansage für jene Band, die sich innerhalb der letzten drei Jahre gleich dreimal umbenannte.
Es geht um das „moderne Gitarrenquartett“ von Peter Wölpl, mir (und unseren beiden Computern), aka ( W ), rubo(W)ölpl, bzw. ab jetzt und für immer: Luminos W
Die Plattenpräsentation verbinden wir mit einem Konzert auf dem Aalener Jazzfest, kommenden Donnerstag, den 09.11.17 in der bAAr um 23 Uhr.

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Und wenn ich schon in Aalen bin gebe ich am Freitag, den 10.11. gleich noch einen Workshop beim TÜV (TrommelÜbungsVerein):

Plakat Oli Rubow klein

Info/Anmeldung via Email an Thomas Göringer

Take your Time!

Oktober 23, 2017

Eigentlich wollte ich mich vor der Abfahrt zum Amsterdam Dance Event nur noch ein wenig bewegen, etwas frei spielen und zack hat es mich beim Versuch eines eleganten Fussballtricks (Maradonna Spin) derart verspult bzw. mir lautstark das rechte Knie verdreht, so dass ich erstmal unbewegbar und sorgenvoll auf dem Boden lag – (Amster)Damn!!! Glücklichweise konnte ich dann doch einigermaßen gut laufen, so dass ich mich nach intensiver Kühlung und dem Besuch der Notaufnahme, für die Reise und den Gig in Holland entschieden habe.
Erkenntnisse: 1. Nach der langen Autofahrt und dementsprechenden Sitzwinkel) konnte ich nur noch zaghaft hinken, aber das Trommeln ging schmerzfrei – und wie schon öfters im Musikerleben: das Musikmachen hat was heilendes…
2. schon der erste tolle DJ des Abends (Mark Grusane) hatte mir mit seiner Eröffnung den Tipp für die nächste Zeit gegeben: nämlich mein Aktivitäts und Reisepensum der nächsten Tage deutlich zu reduzieren, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Take your Time, Oli!

3. Anstelle mich über die zeitferne Terminvergabe der Orthopäden zu ärgern, habe ich vorhin direkt die Physiotherapie angesteuert und wurde mit guten Tipps zur aktiven Heilungsunterstützung versorgt.
4. Blog-relevant: Unglaublich, was für einen 1a funktionalen und fetten Sound die beiden Sennerheiser Mikros MD421 (für meine Resofell-freie Kick) und das e604! (als Mono-Overhead) im Mix mit der ganzen Elektronik hinzaubern!

Ach ja: das einstündige Duo-Set mit Lars Bartkuhn (ab ca. 1.52.00) hat wirklich großen Spaß gemacht, so wie der ganze Rush Hour / Sounds Familiar Instore Evening (mit Mark Grusane, DJ Spinna, Lee Collins, Antal):

Und zum Abschluss noch ne Bombe aus dem Rush Hour Vertrieb

10 Warenhäuser

Oktober 7, 2017

Vor der ersten Probe, saß ich mit Lars Bartkuhn im Kaffeehaus und plötzlich drehte sich die Frage um die fünf besten House-Alben.

Da stelle ich erstmal ein schickes Foto voran, auf dem der junge Mr. Fingers (Larry Heard) vor (s)einem(?) muskulösen Rogers Double-Kick-Kit im Studio steht und dann geht’s los mit den fünf House-Alben, die dann zehn werden, weil die alle mich nachhaltig beeinflusst haben und ich sie nach wie vor gerne auflege…

Larry Heard Drums

Masters at Work „The Album“ (1993)
Underworld  „Second Toughest In The Infants“ (1996)
Daft Punk „Homework“ (1997)
Moodyman „Silentintroduction“ (1997)
Maurizo „M Series“ (1997) OK, eigentlich ne Compilation…
Swag „Collected Works 1995-98“ (1998) …noch eine Compilation
Deep Fuzz „Body Karate“ (2000)
Romanthony „R.Hide In Plain Site“ (2000)
Theo Parrish „Sound Signature Sounds“ (2000)
Herbert „Bodily Functions“ (2001)

 

 

A Drummer From Detroit

September 18, 2017

A Drummer From Detroit“ ist nur ein besonders schönes Alias von Andrés, der im übrigen just im FB live auflegt – Yo!

 

Mental Sound Odyssee

Mai 18, 2017

Seltsam, dass ich mich so oft an Todesnachrichten aus dem Musikumfeld abarbeite. Egal, ich tue’s trotzdem und stelle mir vor, dass es wo immer dort dann auch schön sein wird. So wünsche ich Heiko MSO und Chris Cornell eine gute Weiterreise und höre Frankfurt Sound und Rockkompositionen…

Musik ist eine körperlose Art zu reisen

Mai 11, 2017

Also dann bitte einmal zum taz-Artikel von Julian Weber und direkt weiter ins Kino, „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ steht auf dem Zettel…

I

April 29, 2017

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[gesehen an der Aussenwand des Campus-Hopplo]

… und dazu lese ich den Süddeutsche Zeitung Artikel „Die Schallmauer“ über die Anlage im Münchner „Blitz“, der nächste >>beste Sound der Welt<<.

+++Jubiläum+++Dresdner Drum Festival+++ Yo!

September 13, 2016

Ehrenhaft!
Trotz des Bilderbuchwetters schliessen sich die Herren Rubo(W)ölpl im fensterlosen Bunker ein und proben bis die Sonne untergeht für das Dresdner Drum & Bass Festival am kommenden Wochenende.
Dass sich der Stoff für eine derartige Foto-Love-Story zum Guten wenden MUSS, ist eh klar, dass das Jubiläumsfest ein Kracher werden wird, ebenso!

In diesem Sinne dann bis spätestens Sonntag Abend, 21.15 Uhr in der „Groove Station“ Dresden.

PS. Die Blumen im Hintergrund sind selbstverständlich für die Herzblut-Fraktion, all die Macher, Mitstreiter und Helfer:
Hut ab und 1000 Dank für diese „schönste Trommelveranstaltung“.
Und hey – es ist sehr schmeichelhaft und inspirierend für mich, dass ich nun schon zum vierten mal (nach 20102013, 2015) vorbeikommen darf 🙂

PPS. +++(W)ir werden nur neue Tracks spielen +++das nächste Album ist fast fertig+++Arbeitstitel: Punkt!

Christian, Todd & Billy

Juni 17, 2016

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Fabian Habicht erzählte mir vom Trompeter, der mit zwei Rhythmusmachern (inklusive SPD-SX Verwendung) unterwegs sei – 1,2,3,5: Screenshot und ein Bandcamp-Link zur Prüfung.

Eigentlich war ich anschließend in Sachen „French House“ unterwegs, als ich auf Todd Edwards stieß – den anderen Akufen

Ein Zufall zum Tagesabschluss bescherte mir die (völlig vergessene) Glass Menagerie LP („Observations & Reflections“), die vermutlich mein Erstkontakt mit Billy Cobham war (und mir damals bestimmt von Kay Richter auf Kassette überspielt wurde):

Drum Bug Recording present: Cabasa-Hat & 8″ Stack

März 25, 2016

Es ist die Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag, sprich: Tanzverbot. Oder der passende Abend, im Bunker mal die leisen Dance-Hats aufzunehmen…

Zwei Lieblinge im Stereo-Panorama
Links, die Cabasa-Hat (wird auf dem Stiel getrommelt), rechts, das opulent aufgetürmte Becken/Percussion-Konstrukt, mit drei 8 Zoll Meinl Blechen (Candela Bell, Byzance Splash, Johnny Rabb additional), einem darauf gekletteten und mitraschelnden One-Shot Shaker und der darauf befestigten Kastagnette.

Da ich meinen Neuerwerb/Ex-Ladenhüter, den schönen Drum-Piezo „Drum Bug“ ausprobieren wollte, hatte ich ihn zunächst an die Cabasa geklebt (erst auf den Kunstoff-Rand, dann auf die Perlen – klang beides nicht gut), schliesslich am One-Shot-Shaker befestigt.
Dank EQ lässt sich das Piezo-Signal (Hi-Freq Noise) gut zumischen.

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Den Hauptanteil am aufgenommen Material haben zwei alte Neumann KM85 Kondenser geleistet. Ihr Signal wurde nicht weiter behandelt wurde. Lediglich die Summe wurde etwas komprimiert.