Archive for the ‘Freeware’ Category

TheDrumSounds.de

November 12, 2016

»The Drum s/Sounds« ist meine persönliche Klangbibliothek, eine über die Jahre gewachsene Sammlung von Soundalternativen für das traditionelle Schlagwerk.
Sie befindet sich mittlerweile umsonst und frei zugänglich als Suchmaschine im Netz und bietet unterschiedlichste Klangvorbilder und Klischées, wie sie durch das Präparieren des akustischen Instrumentariums, durch Abschauen bei anderen Kollegen, durch Stimmkonzepte, oder durch den kreativen Einsatz alternativer Schlagmaterialien und Elektronik entstanden sind und sich dank einer kurzen Anleitung easy umsetzen lassen.

Analog zum Musikproduzenten, der den aufgenommenen Schlagzeugklang mit Mischpult, Dynamikprozessoren und Effektgeräten formt, der die Klänge eines programmierten Beats dank Alternativen aus seinem Archiv einfach austauschen kann, dient  meine Suchmaschine der variantenreichen Gestaltung eines Rhythmuspatterns.

Damit lässt sich jeglicher Groove neu orchestrieren – im übertragenen Sinne mit anderen ›Samples‹ bestücken – wobei der Flow und das eigentliche Pattern erhalten bleiben.

Probier dich durch und schicke Anmerkungen oder Eigenkreationen rüber.

PS. Im aktuellen Heft des „drums&percussion“ Magazins (Ausgabe 6/2016) findest du einen erläuternden Workshop auf Seite 80.

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Abletondrummers Max Patches

November 3, 2016

Hört sich nach einem guten „freeware“ Helferlein an, mit dem sich (aus dem Edrum-Modul) ankommende MIDI-Noten schnell im Drumrack oder Impulse zuordnen lassen.

Die Downloadlinks für Drumracktuner und Impulsetuner, sowie die Heimseite von Tobi „Abletondrummer„.

Wunder

Oktober 10, 2016

>>Wunder sind etwas Schönes, dachte er. Es gibt so viele schreckliche Dinge um uns, für die uns jedes Verständnis fehlt. Wunder sind die herrlichen Dinge, für die uns jedes Verständnis fehlt. Wunder sind der Gegenschlag. Wunder sind der Konter. Wunder sind das Aufbegehren gegen die Hoffnungslosigkeit, und vielleicht sind sie sogar ihre Bezwinger.<<

Schön ist das da. Ich nehme es mit und gehe. Wofür wir leben? Für Liebe, Schönheit und Wunder. Ich kenne alles davon. Also schaffe ich es.<<
Thomas Glavinic „Der Jonas-Komplex“ (Seite 433, 432)

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PS: auch schön und befreiend: Luksan Wunder und seine „Korrekte Aussprache

Rosso Corsa

Oktober 2, 2016

An den kürzlich verstorbenen Kashif erinnere ich mittels des DJ Friction Tribute Mixes und dieser interessanten Live-Aufzeichnung:

Da ist in puncto elektronischer Beat Ästhetik alles Verfügbare mit auf der Bühne: die MIDI-Burg (als?) Zuspieler, schön mit „lautem“ Orientierungs-Clicktrack nach den Breaks (höre: ‚5:27) und ferrarirote Simmons Drums; nur der Perkussionist muss die „echten“ Woodblocks bespielen (klingt und mischt sich doch eh geil…)

Direkt im Anschluß staune ich – ebenfalls schwer 80iger und natürlich perkussiv – über Ralph MacDonald’s Kuhglocken-Minimalismus.
Wowbell!

Übrigens hat der MacDonald schon im Jahr 1978 mit „The Path“ eine interessante Trommelbrücke aus elektronischen (Syndrum) und traditionellen Rhythmusinstrumenten in die Plattenlandschaft gestellt.

PS. Und wer jetze den ein oder anderen alten Fusion-Gassenhauer auch mal mit seiner Kapelle nachspielen möchte, dem sei ein Blick in die SLickbooKs geraten.

afro-futuristische Ästhetik

September 8, 2016

Emile Hoogenhout aka Behr ist ein sympathischer Ableton Certified Trainer aus Johannesburg, den ich letztes Jahr dort zufällig kennengelernt habe.
Er hat verschiedene Instrumente Ostafrikas aufgenommen und daraus vier Multisample-Instrument-Racks für Ableton gestrickt: das Pack ist kostenlos und wird mit dieser detaillierten Rahmengeschichte vervollkommnet. Toll!

roaar! schnatter! zirp!

Juni 13, 2016

Nach der musikethnologischen Tonbandkollektion von Alan Lomax ist jetzt die Tierwelt dran: Viel Spaß im Archiv der Macaulay Library.

LeviVogel2015

Und passend dazu die Wikipedia-Liste der Tierlautbezeichnungen

the Global Jukebox

April 2, 2016

Der Amerikaner Alan Lomax (1915-2002) war ein Musikethnologe und sammelte volkstümlicher Weltmusik. Seine Tonbandkollektion -über 17000 Songs und Interviews die er ab 1947 aufnahm und sich von Linguisten aus aller Welt zuschicken liess – ist mittlerweile digitalisiert und online (for free) zugänglich, in einer Art „Global Jukebox“, wie sie sich Lomax 1991 – lang vor dem Internetzeitalter – vorgestellt/erträumt hat.

 

Der Track für Zwischendurch

Februar 2, 2016

Mit dem Sampulator lassen sich Browser-basierte Beats kinderleicht daddeln und aufnehmen.

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Workshop Drums & Percussion “Signature Sounds (III) The TR-Hats”

August 28, 2015

>PDF Download des d&p Workshops 0,99€<

Hier der Nachklapp zu meinem drums & percussion (6/15) Workshop Nr.27

– das Interview mit Arne Neurand (>>Es ist die Hihat, die Dich tanzen lässt<<)

– die TR-808 Hihat Abteilung, Level & Decay:

TR-808HIHATS

-> TR-808 Free Samples>
-> TR-909 Free Samples
-> TR-707 Free Samples

– die Cymbalsounds der 909 Cymbals wurden aus Paiste Formula 602 Becken-Samples erstellt
(die Hi-Hat ist eine Paiste Formula 602 in 15″, das Ride ist ein Paiste Formula 602 Thin Crash in 18″)

Jeff Mills mit der TR-909, live

Jeff Mills „The Drummer 26“ (2009)





808 State „Pacific State“ (1989)

Daft Punk „Revolution 909“ (1997)

Bonedo Artikel zur Roland CR-8000 inkl.
-> CR-8000 Free Samples

-> CR78 Free Samples

Das Becken für den Dancefloor (u.a. Vermona DRM1, Novation Drumstation)

Creating Drum Sounds On Analogue Synths (SoundOnSound Artikel)

Practical Cymbal Synthesis (SoundOnSound Artikel)

– Vorschau auf die kommende Workshopfolge: Auf der Suche nach den TR-Becken

Trash Hats auf Tom = 1a Snare

Juli 10, 2015

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Die Meinl Benny Greb 12/14″ Trash Hat klingt auch gut, wenn sie auf dem Floortom abgelegt und dort gespielt wird.
Und wenn sie den Snare-Backbeat doppelt, kann sie es mit einer rotzigen 909 locker aufnehmen.