Archive for the ‘Dubstep’ Category

one of those catchy, instantly indelible tracks

November 27, 2011

…der Song des Jahres von Julian Weber: Blawan „Getting me down“

Sowie der wunderschön ver-echote Opener seines diesjährigen Lieblingsalbums (Maria Minerva „Cabaret Cixous“)

SBTRKT

Oktober 19, 2011

Zwei Stunden Bass-Musik vom Londoner Maskenmann SBTRKT.

Hardcore Continuum und 5th World Music

Juni 10, 2011

>>[…] Hardcore Continuum. Mit diesem Begriff bezeichnet der Journalist Simon Reynolds den langen Fluss von untereinander verwandten und sich ablösenden Musikstilen, die seit Ende der Achtziger in der Folge des Britischen Rave aufkamen, vor allem in Gegenden Englands mit vielen Einwanderen aus der Karibik. Er beschreibt den langen Weg von Jungle über Grime und Dubstep zum Juke. Letzterer kommt zwar als Underground-Variante des House aus Chicago, aber: so what?. Globale Zeiten.<<
Klaus Walter im Spex #333 in einer Rezension von Africa Hitech „93 Millions“

>>[…] „Fifth World Music„. So nennt der Blogger Kid Shirt die postgeografischen und posthistorischen Superhybriden der iPod-Ära, in der das gesamte Musikarchiv des Planeten nur einen Mausclick voneinander entfernt ist. Der Begriff erweitert die Idee der „Fourth World Music„, die der Jazztrompeter Jon Hassell in den Achtzigern für die Verflechtung von uralten Ritualen und hochmodernen Technologien formuliert hat, wie sie etwa David Byrne praktiziert hat. Vorbei hingegen ist die Idee einer Weltmusik, die „bedrohte Arten“ aus der sogenannten Dritten Welt in die Konzertsäle der Ersten Welt bringt und dort bewahren möchte. Das damals geforderte „planetare Bewusstsein“ durch musikalische Gemeinsamkeiten hat sich erübrigt, seit das Internet zur Botschaft geworden ist.<<
Uh-Young Kim in der taz

Meck Pomm Tschak!

März 28, 2011

Habe mich in der Straßenbahn durch die Online-De:Bug geblättert und einiges entdeckt.

Angefangen mit der lautmalerisch überzeugenden Überschrift Meck Pomm Tschak, über den Kirnu-VST-Arpeggiator (umsonst), diesen Pangaea-Mix:

Und schließlich noch das Lieblingscover des Designers Dave Mario Lombardo (>>Musik hat für mich immer so funktioniert: Sie muss dem Hörer über eine ganz schnelle Rezeption Emotionen vermitteln. Das habe ich im Design auch immer probiert.<<):

 

Bassmusik

Januar 19, 2011

Ich glaube, ich sollte diesen Track mal mit meinem Bassbegleitautomaten covern: Syclops aka Maurice Fulton „Where’s Jason’s K“ (2008).

Und morgen widme ich mich der Bassmusik von Shackleton, >>Clubmusik, die keinen Club braucht, „Kopfmusik“, die gleichermaßen für den Körper gemacht ist.<<

The Wilhelm Scream

Januar 18, 2011

James Blake Live, mit minimalistischer, nahezu blechfreier SPD-S Begleitung und zunehmender Räumlichkeit:

Gute-r/n Morgen!

Wobble Bass

Januar 12, 2011

Nach diversen Dubstep-Höreindrücken möchte ich jetzt auch unbedingt so einen typischen Wobble-Bass erzeugen. Ist gar nicht so schwer, du brauchst eigentlich nur einen Basston und eine Tiefpassfilter, der via LFO moduliert werden kann.

In einem ersten Versuch klemme ich meinen analogen Coron (Drum) Synth an die Kickdrum und verbinden ihn mit dem Vermona DAF-1. Zum Schluß dann noch ein Echogerät (Boss DD-20), damit sich mein Bass „luckig“ positionieren lässt -nicht sich Kick und Bass-Synth gegenseitig ihre Kraft nehmen…

Im Live-Einsatz sind dann Spielereien an folgenden Knöpfen effe(c)ktiv,
beim Filter: Cutoff, LFO Speed und LFO Intensity, E.V. Intensity
am Coron: Sweep, Mode und Intensity-Kippschalter

mit Rummelplatz-Flair

Januar 4, 2011

Pure Inspiration für’s alleinunterhaltende Trommeln und XMZ gefällt das James Blake Set bestimmt auch.

Trracklist
Unknown – Sicko Cell; Burial – Near Dark; James Blake – Four Miles (Unreleased); Mark Pritchard – Elephant Dub; Outkast – Ms. Jackson (Harmonimix); Peverelist – Roll With The Punches; Coki – Shattered; James Blake – Order (Dub); Untold – Kingdom; Andrea – Write Off; Beyoncé – Videophone; DJ Nate – Back Up Kid; The Bug (Ft. Killa P & Flow Dan) – Skeng (Kode9 Remix); Loefah – It’s Yours; James Blake – Unluck; D’Angelo – Untitled (How Does It Feel)

Future Sound

November 19, 2010

Von der 13 minütigen Dubstep-Doku direkt zu Roska Kicks & Snares:

Ach ja: „Work Them“ ist auch toll!

der versöhnliche Jugenstil-Kopf über dem Hoteleingang

November 17, 2010

Die Flugreise nach Riga war anstrengend (zu lang und völlig überhitzt, dafür getränkelos), bescherte mir aber ein eselsohriges De:Bug und den Einstieg in die Schopenhauer-Kur, eine, wie mir scheint, Therapieschablone gegen Willenslähmung.

Zunächst erstmal der bunte Zitat-und Inspirationsmix aus der De:Bug 147 und ein allerletzer Jazz-Funk-Track

>>Eine englische Crowd hat zum Beispiel die Fähigkeit, sich die Bassdrum zu denken und kann daher auch dazu tanzen. Nichts gegen das hiesige Publikum, aber die Fähigkeit, sich eine Bassdrum vorzustellen, ist in unseren Breitengraden grundsätzlich unterentwickelt. Und deshalb funktioniert auch ein Sound wie Dubstep hier nicht, dazu muss man wissen wo die Eins ist, dann kommt man damit klar.<<
Sascha Ring aka Apparat, Seite 95

>>Steinhoff, Ahlefeld und Rau beweisen auf ihrer neuen gemeinsamen EP [Smallpeople „Meadows„, Smallville/21], dass es immer noch nichts besseres gibt, als die 909-Hihats laufen zu lassen und sich den Rest live und direkt dazu zu denken.<<
Reviews, Seite 91

>>Überall ist die Vergangenheit plötzlich wieder uötrapräsent. Eine Rückwendung zur Musikalität, zur Hisorizität, aber auch zu dem, was man vage als Menschlichkeit bezeichnen könnte.<<
>>[Red Rack’ems] Art zu programmieren. Das ist immer am Rande des Möglichen. An der Grenze des Geraden. In sich vertrackt, auf eigenwillige Weise offbeat, zelebral, manchmal fast mathematisch, dabei aber definitiv alles andere als das digitale Schreddefest, das man in anderen Stilen durchaus gewohnt ist. Denn hinter allem bleibt felsenfest eine Deepness, die seinen Sound immer noch als House definiert.<<
Sascha Kösch über Red Rack’em „The Early Years“ Seite 88

Bin gerade angenehm schwer zwischen Slo-Mo-Disco und 140 bpm (Dubstep) hin-und hergerissen! Gute Nacht.