Archive for the ‘Beatboxing’ Category

(u –) (u u –) (u u –) (u u –)

Januar 25, 2009

Jambus und Anapäst – who cares? Aber es halt schon schick, wenn ein elektronischer Klatsch-Generator rhythmisch-geschmeidig umschrieben wird – so wie damals vor 25 Jahren der/die/das digitale Simmons Clap Trap:

>>a round of applause in the palm of your hand<<

claptrap1

Lockende Versuchungen

Januar 1, 2009

Während draußen noch munter geballert wird, sag ich schon mal: „Guten morgen, 2009!“, denk‘ an einen herzhaften Biss in die Neujahrsbrezel und lass die Gedankenmaschine anspringen. Hier meine Zeitvertreibsoptionen für den gemütlichen (da, wie so oft, nahezu Gig-freien) Januar:

– mit Einweg-Brillenputz-Tüchern (?) endlich mal den Laptopbildschirm reinigen, ausserdem möchte ich mal bei Second Mac vorbeischauen. Und auf das Open Office umsatteln.

– stehend am Laptop zu arbeiten!

– das Buch „Osterweiterung. 12 Reisen“ für kommende? De Phazz Ausflüge.

– die Kombination von Wiimote und OSCulator Freeware.

Spotify – der Versuch einer Musikflaterate (für € 9, 90). Wird beobachtet.

– Ramón Reichert’s Abhandlung „Amateure im Netz. Selbstmanagement und Wissenstechniken im Web 2.0„.

– Liste eröffnen: Hiphop im 3/4 Takt. Den Anfang macht Kanye West mit „Drunk and hot girls„.

– Seidenschlafsack besorgen (für schmierige Hotelzimmer, Nachtzüge und so).

– mal durch’s Handheld Museum schlendern oder mich in der „library of vanished sounds“ umhören:

– Kraftwerk’s „Electric Café“ (1986) einlegen und die Rhythmusklänge mit dieser Equipmentauflistung vergleichen.

– Klar: Handclaps bleiben nach wie vor ein großes Thema:

– das (von mir eigentlich für andere Zwecke geplante) Rhythm Tech Practice Pad dann doch mit Besen und Florian Alexandru Zorn’s Besenbibel einweihen.

– die bunten Kinder-Bongos mal ausleihen, um mich mit den Basics vertraut zu machen.

– mich von Dave Aju’s Stimmkünsten (MySpace) inspirieren lassen.

– das Parkhotel von Andreas Strauss besuchen.

 

 

Monkey Jazz

Oktober 28, 2008

Wow, Beardyman vergrößert seinen Wortschatz mit Effektgeräten (zweimal Kaoss-Pad-3) und Loop-Station (Digitech Jamman). Welch sensationelle Alleinunterhaltung! Schau

Außenseiterkunst

September 23, 2008

Lies mal die tolle Geschichte von Mingering Mike, der die äußeren Umstände seiner Karriere schon bis ins Detail vorgestreckt hat. Vor 40 Jahren beginnt die Karriere des „Soul Superstar you’ve never heard of„, ungefähr so:

>>Da er keinen Plattenvertrag hat und zwei Anfragen bei Presswerken zu nichts führen, fängt Mike an, Plattencover aus Pappe herzustellen, um vorbereitet zu sein, wenn seine richtige Karriere eines Tages in Gang kommen sollte. Er zweifelt nicht daran, dass es so kommen wird, schließlich schreibt er fast täglich ein neues Stück mit Titeln wie „Stars in the eyes of man“, „Ghetto Prince“ oder „Channels of a dream“. Die Musik ist da, alles andere ist eine Frage der Zeit. Mike ist ein geduldiger Mann<<

Filling up Space

August 7, 2008

Allein der sensationelle Aufbau (Kick, Snare, zwei Floortoms, zwei Becken) und die vielversprechende Effektansammlung

– Line 6 DL-4 Delay Modeler, Boss SD-1 Overdrive pedal, Morley Wah pedal, Boss OC-3 Super Octave Pedal, Death by Audio Interstellar Overdriver Pedal („used to add noise to drums“), Coron DS-7 Drum Synth (wird von der Kick getriggert).
Und bei Black Pus kommen wohl noch ein weiteres DL-4 und ein DigiTech Wammy Pedal zum Einsatz –

drängen mich zum Brian Chippendale Eintrag. Aber letztlich überzeugen: high energy, speed und Comic-Drumming mit Mikro-maske, vollem Körpereinsatz und Effekten. Gerne auf dem Boden, sozusagen als permanenter Crowd-Diver.

Als Querverweis sei noch gesagt: Brian’s Duo Lightning Bolt war/ist die maßgebliche Inspiration für den Stil von Duracell aka Andrew Dymond

P-ts-P-ts-P-ts-P-ts

April 21, 2008

War am Wochenende mit Wolfgang Schmid’s Kick unterwegs. Und überraschender Weise kamen einige Gäste auf die Bühne, unter anderem der Beatboxer Luis Baltes. Nach dem Gig habe ich mich gleich mal in eine Frage & Antwortrunde verwickelt und wurde netterweise mit einem komprimierten Mouthpercussion Crashkurs und wichtigen Namen belohnt.

Wen’s interessiert, der sollte sich mal Beardyman anhören.

darüber reden

April 17, 2008

>>Reden über Musik hat etwas Irrationales. Wie das gepflegte Durcheinander einer unalphabetisierten Plattensammlung, ist im Pop Platz fürs Abschweifen und Hakenschlagen, Wegblenden und Aufdecken, Verlieren und Wiederfinden.<<

Aus dem taz Artikel über Thomas Meinecke’s Dienstagabendreihe „Plattenspieler

Tondauer

Dezember 16, 2007

Die Tondauer ist einer der vier prägenden Parameter eines einzelnen Tons/Klangs (- Tonhöhe, Tondauer, Lautstärke, Klangfarbe – ), dem der Trommlern nur selten Aufmerksamkeit schenkt.
Allein die Besen-Wischbewegung lässt eine individuelle Tonlänge zu. Ansonsten kannst du dein schwingendes Becken abstoppen, die Öffnung der Hihat-Becken timen, oder die Tondauer eines Toms mit der Hand beeinflussen.
Dieser Parameter wird also hauptsächlich durch die individuelle Beschaffenheit (Material, Stimmung) von Trommel oder Becken bestimmt und darüberhinaus nicht weiter beachtet.

Vorhin ist mir dann aufgefallen, dass die ganzen Echodrum Geschichten weitere Möglichkeiten bieten, diesem verkümmerten Parameter etwas Raum, und dadurch dem eigenen Spiel, mehr musikalischen Ausdruck zu verleihen…

Im E-Drum Sektor kannst du die Tonlänge oftmals dadurch bestimmen, indem du einem zweiten Pad den Befehl gibst, einen zuvor getriggerten Sound abzuschneiden (beim SPD-S funktioniert das über die „Mute Groups„). Gerade umgekehrt wie beim Klavier… schade, denn es wäre toll, wenn ein elektronischer Klang solange zu hören wäre, wie ich meinen Stock auf dem Pad gepresst halte…

Und abschliessend noch eine ganz andere Option: du stellst dir ein Mikrofon hin (oder ziehst ein Headset auf) und setzt deine Stimme ein. Die fünfte rhythmische Ebene, sozusagen. Und damit werden auf selbstverständliche Art und Weise verschiedene Tonlängen generiert.

Beatboxing

September 11, 2006

Leute, besorgt euch ein Mikro und erweitert euer Schlagzeugspiel mit der fünften Ebene, dem Mund. Mit Mouthpercussion könnt ihr eure Grooves z.B. perkussiv oder „pseudo elektronisch“ bereichern.

Zum Anfixen ein Video von Killa Kella. Und haltet Ausschau nach dem norwegischen Trommler und Perkussionisten Helge Norbakken, der seine Beats gerne mit „Mouth Shakern“ verdichtet.