Archive for the ‘App’ Category

Coffee & Dreadlocks

Juni 8, 2016

Die Überschrift lässt reichlich Platz für Fantasie – für mich sind es zwei Assoziationsanker für neue Klangimitationen:

Ingo Schmidinger erzählte mir, dass man mit alten Hand-Kaffeemühlen interessante Klangwelten schaffen kann, irgendwo zwischen Rätsche, Vibra-Slap und konkretem Loop.

Und von Marcel Millot schaue ich mir die Kombination von VicFirth Dreadlock und Meinl Fussrassel ab, die auf die Snare geschlagen wie ein elektronischer Handclap klingt.

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PS. das iPad unten Links im Bild soll mich darüberhinaus an die DeepDish GigBook App erinnern (markierbare pdf-Sheets, Setliste(n), Metronom)

dreh‘ Deinen Smartphone Knopf

Dezember 18, 2014

Meine Tuna-Smartphone-Knobs sind heute angekommen und funktionieren wie angepriesen.
Geschickt, denn für die diesjährige Hattler Tour hatte ich mein Touch-OSC/Osculator Bündel wieder herausgekramt, um damit den Zuspiel-Rechner fernzusteuern.  Sprich, erst angefixt und jetzt ab ins nächste Abenteuer!

tuna knobs

 

Tuna Knobs

Juli 9, 2014

Eine super Idee aus Rotterdam: richtige Drehknöpfe für den Touchscreen. Die aufpropfbaren  „Tuna Knobs“ sollen 11 Euro kosten und beginnen heute mit ihrem Crowdfunding.

TunaKnob-product-03 TunaKnob-product-01

Smartphone-Halterung

Juni 25, 2013

Eigentlich als Smartphone-Halterung fürs Fahrrad gedacht, scheint mir das Finn-Gummiband auch optimal innerhalb des Drumsets zu funktionieren – ein freier Tomarm ist ja nicht gerade weit vom Fahrradlenker entfernt.

Also, ihr Freunde der mp3-Zuspielung oder Musik-App-Fetischisten: das Teil kostet 12 Euro inklusive Versand.

upgrade

Juni 4, 2013

Nach der tollen FB-Geschichte von Richard Spaven, bin ich ja mal sehr auf den heutigen Flug nach Brasilien gespannt…

spaven

A propos Upgrade: Aufgrund des verlockenden NI Controllers (F1) wage ich den Raubtiersprung auf 10.8.

Digitale Leadsheet Ideen oder keine Notenständer mehr!

Dezember 11, 2012

Im November waren wir zum Abschluss der Hattler Tour für ein paar Tage auf den Kanaren. Kurz vor dem letzten Konzert bekam ich einen Anruf von Stud, ob ich kurzfristig bei Jazzanova aushelfen könnte, da deren Trommler (der lässige Grabi) krank geworden ist.
Ich hatte zur Vorbereitung nur den kommenden, sehr zerpflückten Reisetag und musste mir gut überlegen, wie ich mir das Material in dieser Situation am besten aneignen kann. Ich bekam den Link zu einem mitgeschnittenen Livekonzert, packte das Set auf Rechner und Telefon und nahm noch den Hotelkugelschreiber, sowie sämtliches Briefpapier aus dem Zimmer mit auf die anstehende „Studienreise“.

Zunächst musste ich aus dem Norden Teneriffas in den Süden. Im Taxi und im Bus hörte mich erst einmal ein, am Flughafen war die oberste Priorität, eine Steckdose zu finden, um die Batterien von Telefon=mp3 Player und Rechner für die Arbeitszeit vor Ort und vor allem für den anstehenden fünfstündigen Flug nach Berlin aufzuladen.

Ich habe mich dann entschieden, die Transkription der Arrangements gleich ins Textverarbeitungsprogramm zu tippen, und die Song-relevanten Besonderheiten (Einzähler, Grooves, Fills, Stops, Schlüsse) auf dem spärlichen Briefpapier zu notieren. Als ich dann nachts in Berlin ankam, habe ich bei Stud die Song-Zettel ausgedruckt, um sie am nächsten Morgen (auf dem Flug nach Zürich) mit den handgeschrieben Notizen endgültig zu komplementieren.

Die Leadsheets sahen dann so aus (und wurden beim Gig quasi unsichtbar auf einer zweiten Snare plaziert):

WordHandSheet

Übermorgen helfe ich mal wieder ungeprobt bei einer Kapelle aus und freue mich auf fünf Gigs mit Bartmes. Diesmal gab es im Vorfeld ausreichend Vorbereitungszeit, aber ich habe dennoch mich wieder für die „Word-Arrangement/Noten handschriftlich-Leadsheet“ Version entschieden. Erstes hören für’s Worddokument, weitere Runden für die gekritzelten Not-en/izen.
Da ich bei diesen Gigs zum Click spielen und diesen auch als Midiclocksignal ausgeben werde, kam ich ins Grübeln, wie ich wohl Ableton Live mit den Scans meiner Leadsheets (.jpg oder .pdf) verknüpfen könnte:
Ich habe einen Abletonsong, mit den Tempo-bezogenen Masterszenen in Programmreihenfolge, durch den ich mich mit der einem Buchstaben der Laptoptastatur navigiere.

Bartmes Abletonset

Und hätte nun gerne mit dem Starten eines Songs gerne das passende Foto auf dem Bildschirm. Vielleicht eine Kombination von Ableton und Modul8? Oder gibt es eine einfachere Löung?

Man findet ja diverse Setlisten Apps/Programme auf dem Markt (Frozen Ape TempoSet List Maker, ForScore). Auch mit iTunes kann ich einem Musikstück (sei es ein Backing-Track, oder ein aufgenommener Click) Metadaten (z.B. ein Foto) zuordnen.
Aber Click plus Midclock plus Leadsheetfoto?

PS. auch eine Notenständerfreie Notizvariante, einer abwaschbaren Schultafel nicht unähnlich. Funktioniert halt nur auf der ersten Generation der Simmons Drumpads…

(Dieses Foto kommt aus dem drummerforum/TrommelTheo und zeigt ein Pad von Sibi Sieberts Simmonsburg)

WretchUp

November 9, 2012

Mouse on Mars bittet um Mithilfe [via De-Bug].

ab ins Bett

Oktober 11, 2011

Heute mal mit der NI iMaschine.

4 Buttons, 1 Fader, X/Y

Januar 22, 2011

Die MIDI-Pad Application für iPod/iPhone/Mac-User schreibe ich mir jetzt mal als „simple“ Fernsteuerungsalternative zu TouchOSC auf den Zettel.

Vielleicht um in Zukunft mal ein Konzert-Intro hinter der Bühne zu starten, oder im Abgang ein Feedback-Inferno filternd zu mildern…

Do music with unusual inputs

Februar 3, 2009

Ich bin seit ein paar Tagen stolzer Besitzer eines iPod Touch. Und zudem begeistert vom Zusatzangebot dieses „Walkman“.

Die Einbettung von Adressbuch & iCal (der sein Inhalt automatisch von meinem Google Online Kalender bezieht) funktioniert gewohnt problemlos (das kenne ich ja vom alten iPod schon), dass ich nun aber auch unterwegs (W-Lan vorausgesetzt) meine Mails plus Anhänge lesbar! abrufen kann, werte ich als wirkliche Erleichterung – werde öfter ohne Laptop reisen.

Also besuche ich den App-Store, um dort gleich mal zwei geschickte Freeware-Tools (ein) zu laden: das Metronom und „Tap“ zur Tempo-Ermittlung.
Für den spezielleren Überblick hilft das De:Bug Dossier „Musikmachen auf dem iPhone“. Dort habe ich einen 909-Klon mit Neige-Filter und die ZooZBeat-Schüttelfunktion kennengelernt – aha, nicht schlecht, und was sich mit der Wiimote schon angedeuted hat: es geht offensichtlich in Richtung freibewegliches Controlling. Und die Ambient-Maschine („Bloom“) steht ja schon seit ihrer Veröffentlichung auf der Liste, aber letztlich kaufe ich dann doch was ganz anderes,  TouchOSC:

Diese 2,99 Applikation soll den mp3-Spieler in eine Fernsteuerung für mein Laptopstudio verwandeln.
Dazu fehlt mir nur noch ein Wi-Fi-to-Midi-Übersetzer. Das Netz empfiehlt dem Mac-User dafür den OSCulator. Die Freeware (mit dem anregenden Slogan: „Do music or motion with unusual inputs“) wird also runtergeladen und dieses Tutorial hilft mir vorbildlich bei der Einrichtung der drahtlosen Verständigung von iPod und Ableton (- die Konfiguration des „clumsy“ Logic muss warten).
Wenig später: es funktioniert, beeindruckend einfach und haptisch angenehm!

Wenn mir jetzt noch eine sinn- bzw. eindrucksvolle Performance-Idee einfallen würde…