Archive for the ‘Afrobeat’ Category

Die Biegungen des Tony Allen

März 21, 2015

In Julian Webers taz Artikel über Tony Allen erfahre ich allerhand neues:
Beispielsweise von Allens Autobiographie („Tony Allen. An Autobiography of the Master Drummer of Afrobeat“. Duke University Press, Durham/London, 199 Seiten), von der musikalischen Technik des „Hocketing„,

>>Allen habe das Drumming in Westafrika in den Sechzigern revolutioniert, schreibt Veal im Vorwort, weil er in seinem Spiel die polyrhythmischen Arrangements von mehreren Perkussionisten vereint, im sogenannten „hocketing“.<<

sowie von der Umschreibung der Allen typischen Grooves mit dem Bild der „Biegungen„:

>>Bei Allens Drumsound fällt als Erstes seine gegenläufig zum Groove liegende improvisatorische Betonung der HiHat-Becken auf. Er bedient sich dabei der Dramaturgie von Funk-Songs und der harmonischen Prinzipien des modalen Jazz und überführt diese ins 21. Jahrhundert. Veal nennt Allens Rhythmus-Figuren „Biegungen“.<<

Analog Africa

Mai 25, 2012

Die coolen Typen wohnen um die Ecke. Bei mir in Frankfurt zum Beispiel der Afrika Spezialist Samy Ben Redjeb. Dieser taz Artikel ist eine wunderbare Vorbereitung zur Forschungsreise durch Analog Africa. Ich empfehle dafür einen extra Rucksack mit viel Zeit:

>>Beim Reggae ist es ja auch erst Bob Marley und dann entdeckt man erst den Eisberg darunter.<<

Dounia

März 15, 2011

War heute schön mit Wolfgang Haffner am Main spazieren. Ein Hörtipp von vielen: Mokhtar Samba’s „Dounia“

Sonne in Frankfurt, Sommer im Computer!

Auf dem Rückweg habe ich in meiner U-Bahnhaltestelle noch ein kleines Kunstwerk von Inga Danysz abfotografiert:

Awesome Tapes from Africa

Oktober 14, 2010

Ich pack‘ auf die schöne Oktobersonne noch ein paar Grad drauf, mit den Awesome Tapes from Africa.

Schon der Tape-Opener Pieli haut mich um: Four-on-the-Floor mit einem Killer Hihat-Pattern…

Secret Agent

März 16, 2010

Entspannt, drucklos, dennoch derart treibend:

Grooves und Schritte

September 25, 2009

Der Tag begann mit einer schönen SZ-Illustration zu zwei angesagten jamaikanischen „Moves“.

Dass ich diese noch am selben Abend würde ausprobieren können, ist dem Konzert bzw. der Musik von Etienne Mbappe zuzuschreiben. Da erklang zwar mehr Kamerun als Jamaika, aber die Makossa Rhythmen haben mich echt bewegt!

Vom anschliessenden Gespräch mit Etienne’s Drummer Nico Viccaro merkte ich mir seine Inspirations-Verweise auf Mokthar Samba und dessen Buch „African Rhythms and Independence for Drumset“, sowie auf Karim Ziad.

Und als Sahnehaube gab es für meine Sammlung an interessanten Beatgestalter noch den französischen Trommler Yoann Serra obendrauf.

Ein zuckersüßer Schluck Afrobeat

Juli 20, 2009

…in Form eines Tony Allen Interviews: zum Lesen, Hören oder Anschauen auf der Red Bull Music Academie Seite.

(Danke Senor Songo!)

African Fever

März 19, 2009

Sven Kacirek reist durch Kenia, mit dabei: sein Field-Recorder (klar, denn es wird ja Material für ein neues Album gesammelt), das Goethe Institut (indirekt) und Agnieszka Krzeminska, die den inspirierenden Ausflug im Netz dokumentiert.
Heiß!

File under…

Januar 24, 2009

…Coupé Décalé, Ghetto-Pop, Kwaito-House, Kuduro-Beat, Pretoria House, Tropical Bass…

Wow, manchmal wird man staunend vom Zufall überrascht.

So habe ich heute – angefixt durch Sven Kacirek’s Modern Beat Workshop in der Sticks-02/2009  – meinen Vormittag dem dem Tropical Genre gewidmet. Ganz grob erklärt ist das eine MySpace-taugliche Schublade für elektronisch aufgekochte World Music Wildereien – Dance-Music-Bastarde mit Schwerpunkt Afrika.

Schaute also A.J. Holmes mit seinen Shaker-Puschen beim Loopen zu, zog mir das gemeinsame Werk von Radioclit! und Esau Mwamwaya auf die Festplatte, kopierte in diesem Zusammenhang einen schicken Satz aus der Spex:
>>Die Frage nach dem Original, seinem Tauschwert und dem Moment, in dem Verschmelzungen von kulturellem Kapital neue Identität schaffen, stellt sich für den 33-jährigen Sänger aus Malawi derzeit ständig.<<
transkribierte da nen Beat, dort ne Idee, befragte den Highlife Spezialisten M. Kersting per Email und las mir schliesslich noch einmal den taz-Artikel von Uh-Young Kim durch, bevor ich wieder auf Kinderprogramm umstellte.

Beim nächtlichen Netz-Spaziergang – der mich natürlich immer wieder an der De-Bu(r)g vorbeiführt – war ich baff, dass dort ebenfalls ein älterer Uh-Young Kim Artikel zum Tropical-Thema hochgeholt wurde. So ein Zufall aber auch, oder wie es Andrea unbeeindruckt formulierte: morphologische Felder halt…

Bewegung

März 19, 2008

Bin heute mittag mal zum Kiosk gelaufen, eigentlich, um die aktuelle DrumHeads!! (03/2008) zu besorgen – denn da gibt es nach einer schönen Einleitung* im Editorial ein dreiseitiges Interview mit mir. Ok, und zufällig landete mein Auge auch noch auf der Musikexpress-Ausgabe mit Afrobeat-Special. Das reizt mich. Und, da ich leider viel zu selten ein Mensch der schnellen Entscheidung bin, werde ich morgen mal wieder zum Kiosk wackeln…

*>>Es gibt hinsichtlich Ausstattungsmenge aber auch den ganz anderen Ansatz, wie unsere Interviewpartner Jojo Mayer und Oli Rubow beweisen. Denn Kreativität auf Minimalequipment hat auch Größe.<<

Und: dass Bewegung auch im Sitzen funktioniert beweist folgendes Foto von Karsten Rohrbach (Seite 51):

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