der Trigger

In unseren kleinen Schlagzeugwelt ist der Trigger ein aufs Fell gedrückter Piezo, der die getrommelten Impulse weiterleitet – beispielsweise zum Drumsynth, E-Drum-Modul oder in den Eingangskanal des Audiointerfaces – um dort einen zumischbaren, elektronischen Klang auszulösen.
Aus dem medialen Alltag kennen wir die Triggerwarnung. Dass jedoch der damit verbundene Trigger komplex, vor allem eine persönliche Problematik ist, die sich auf erlebte Traumata bezieht, erklärt Thomas Weber in der heutigen taz und deshalb fordert er einen präziseren Sprachgebrauch. Letztlich geht es mehr um Sensibilität und einen maßvollen Umgang, weniger um einen permanten alarmistischen Zustand.
(Und dabei entsteht dann doch ein ganz klare Parallele zu unserem gleichnamigen Musik-Werkzeug: der Sens-Regler bestimmt eine stabile Funktion. Ein Zuviel löst doppelt aus, zu wenig, führt zu Unklarheit. Die Art des gewählten Klangs, ein angemessenes Mischverhältnis sorgt für anhaltenden Wohlklang, wohingegen Alarm kurzfristig durchaus effektiv zu überraschen vermag, dauerhaft jedoch unangenehm nervt…)

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