Luftholen

Sasha Marianna Salzmann schreibt mit dem Untertitel „Wie geht Menschlichkeit in der Poesie? Und was heißt es, menschlich zu sein im Krieg?“ eine lesenswerte Laudatio auf Serhij Zhadan, Träger des diesjährigen Friedenspreises des deutschen Buchhandels. Sie endet wie folgt:

>>Was Prosa, Poesie – Kunst überhaupt – nicht kann, ist, die Welt zu retten. Sie gewinnt keine Kriege. Sie liefert, wenn es ihr ernst ist, keine Heilsversprechen. Aber was sie kann, ist, den Augenblick herstellen, in dem man erleichtert, erstaunt oder verzückt aufatmet. Und dieses kurze Luftholen mag einen Moment des Friedens enthalten. Denn Luft holen ist immer auch ein Zeichen der Hoffnung.<<

Und im Hintergrund wechseln sich zwei tolle Joni Mitchell Alben ab („Court ans Spark“ und „The Hissing of Summer Lawns„)

mit John Guerin on drums

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