Jazz is my Democracy

Am Freitag, den 6. Mai gibt’s ab 18 Uhr im Kunstverein Familie Montez (Honsellstraße 7, 60314 Frankfurt) gibt’s Talks und Musik zur Relevanz des Jazz für die demokratische Gesellschaft.

Die Fragestellung liest sich spannend:
Wie ist es möglich, dass einander fremde Musikerinnen und Musiker aus den verschiedensten Winkeln der Welt zusammenkommen und auf der Bühne gemeinsam improvisieren? Und kann unsere Demokratie davon etwas lernen, z.B. wenn es darum geht, gemeinsam gesellschaftliche oder ökologische Probleme zu lösen? Im Rahmen der Woche der Meinungsfreiheit lädt Jazz Montez zu einem Abend ein, an dem wir uns anhand von Talks und musikalischen Performances mit diesen und anderen Themen beschäftigen, u.a. auch der Frage, wie demokratisch und offen die deutsche Jazzszene aktuell ist. 

Musikalische Performances von:
Biboul Dariouche – Percussion
Johanna Klein – Saxofon
Franzi Aller – Bass
Lukas Wilsmeyer – Gitarre
Oli Rubow – Schlagzeug
Darius Blair – Saxofon

Talks mit:
Johanna Schneider – Sängerin und Vorstand Deutsche Jazzunion
Laura Totenhagen – Sängerin und Lehrbeauftragte an der HS Osnabrück
Oli Rubow – Schlagzeuger und Dozent an der HfMdK
Michael Rütten – DJ und Journalist
Mane Stelzer – Singer/Songwriterin und Mitarbeiterin bei MELODIVA
Olaf Stötzler – Orchestermanager hr-Bigband

Bin sehr gespannt und werde mich treu meiner typischen Vorbereitungsstrategie für Workshops und Clinics folgendermaßen darauf vorbereiten:
Inhaltlich gibt es keinen Masterplan, es geht ums spontane Re/Agieren im Moment (nicht die Performance des Einstudierten). Dies gelingt mir erfahrungsgemäß am besten, wenn Kopf und Körper wach und locker sind. Diesbezüglich habe ich über die Jahre folgendes Ritual kultiviert: im Vorfeld, meist bei der Anreise mit der Bahn, lese ich entspannt und versuche in meiner aktuellen Reiselektüre (oft die Tageszeitung) irgendetwas stimulierendes zu finden. Das kann ein Satz, ein Foto oder sonst was sein. Jedefalls beginnt es im Kopf zu arbeiten, er stellt Bezüge her, formt Ideen, sortiert – schwingt sich aus dem Nichts direkt aufs Thema ein. Quasi, Warm-Up.
Und im Idealfall Steilvorlage für den Abend!

Eine Antwort to “Jazz is my Democracy”

  1. Hoffnung ist Lebenskraft! | E-BEATS Says:

    […] „Jazz is our Democracy“ war eine gute Aktion! Bunt besetzt, interessante Gedankengänge, klare Aufforderung zum (Mit)Machen und dank des abschließenden Jams über sechs verschiedene Farben bzw. Begriffen mit der eindeutigen Botschaft: es kann hervorragend klappen. Wenn.. […]

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