Dennis Davis

Vor knapp zwei Jahren hatte ich schon mal einen Beitrag zu Drummer Dennis Davis vorbereitet, jetzt – nachdem wir letztes Wochenende mit Bowie Gitarrist Mark Plati ein Live-Set der Berlin Alben „Low“ und „Heroes“ auf die Beine gestellt hatten, passt die Veröffentlichung perfekt:

>>There’s much to love about every drummer who played behind David Bowie. From Mick Woodmansey’s workmanlike chops to slick groove merchants like Andy Newmark and Omar Hakim to Mark Guiliana’s envelope-pushing concepts, all did amazing work with Bowie. It’s a useless exercise to attempt ranking them—though you could make a pretty good argument that of all the drummers to play with Bowie, no one covered as much ground as Dennis Davis. […]
Cue up any Bowie song from that era, and the drumming will blow you away. Two particular highlights among dozens: The smooth transitions into and out of the two-handed 16th-note hi-hat patterns and the halting syncopated fills on Station to Station’s “Stay,” and the “Heroes” deep cut “Blackout,” where Davis twice stops the hard-hitting groove cold to drop in crazy conga-tom-snare combinations.<<
Schreibt der Modern Drummer.

Mir als Echo Drummer fällt diesbezüglich als erstes der spezielle Snaresound auf „Low“ ein: Tony Visconti hatte dem Snaresignal den Effekt des damals brandneuen digitalen Eventide Harmonizers H910 zugemischt. Bei der Aufnahme hörte Dennis Davis den Effekt im Kopfhörer und konnte ihn durch die Anschlagstärke beeinflussen:

Als ich unsere vorzubereitenden Tracks erstmals durchhörte, war ich ehrlich gesagt etwas überrascht, ob der eigenwilligen Arrangements, Endings und auch die spezielle Platzierung von Davis‘ FIll-Ins. Aber hey, beim Proben machte alles nach und nach Sinn.

Vor drei Jahren hatte Davis‘ kleiner Sohn Hikaru ein Video gedreht, in dem er das Erbe seines Vaters erforscht, nachdem Dennis 2016 verstorben war. Im folgenden Video spricht Hikaru mit Tony Visconti über dessen Lieblingsstück mit Davis‘ Schlagzeug- und Percussion-Arbeit.

Zum Abschluss noch ein Video, in dem Mark Guilliana den Bowie Track „Warszawa“ aus dieser Zeit interpretiert…

… sowie die lustige Fußnote, die uns Mark Plati mit dem Vermerk
>>This might be helpful as far as how to perform this piece …<< geschickt hat:

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