schöne Schwankungen

Gestern blätterte ich durch Jost Nickels Groove Book und blieb auf den Seiten 114ff hängen. Dort geht ums Timing, um die Spanne zwischen genauer, Click basierter Darbietung und dem freien Flug, der lediglich der persönlichen Einschätzung (und dem Bandgefüge) folgt.
Zwischen diesen Polen liegt der Kompromiss, sich ein für gut befundenes Tempo vom Metronom vor dem Einzählen anzeigen zu lassen.

Im weiteren Verlauf werden zwei Gassenhauer erwähnt, die im Verlauf schneller werden, „September“ von Earth, Wind & Fire und „Street Life“ von The Crusaders.

Mich interessierte daraufhin, wie im Internet über dieses Thema diskutiert wird, fand dabei weitere Classics, die deutlich schneller werden, beispielsweise Herbie Hancocks „Chameleon“ (was mir nie aufgefallen ist) oder langsamer enden als sie begannen (The Beatles „You won’t see me“). Sehr schön auch die Grafik zu „So Lonely“ von The Police, bei der sich die Refrains klar ablesen lassen:

Ähnlich wie beim Groove-Topic geht’s beim Timing vor allem um das „gute Gefühl“ das sich idealerweise bei Mitmusikern und Hörern einstellt.

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