endlich Zeit

In Viktor Martinowitsch‘ fulminant beginnendem Roman („Revolution“ Voland & Quist 2021) entdeckte ich den perfekten Feiertagssatz: >>Die Zeit ist so ein mieses, sprunghaftes Vieh, dass man sie am besten mindestens zu zweit totschlägt<<
Man könnte sich beispielsweise gemütlich Doris Akraps weihnachtlichen Artikel „Parfümiert Euch!“ vorlesen oder sich an einen schön großen Tisch setzen. Denn auch diesbeüglich hält die Weihnachts-taz einen schlauen Satz (von Jörn Kabisch) bereit:
>>Das Minimum ist aber für mich nach wie vor ein Tisch, der so groß ist, dass daran immer Plätze frei bleiben. Denn sie deuten auf das Potenzial, dass ein weiteer Gast noch eine weitere Perspektive haben könnte: auf das Essen, das Gespräch, die gemeinsame Situation. Sie versprechen: Die nächste Öffentlichkeit, die der Tisch stiftet, könnte schon wieder eine ganz andere sein.<<

Ach, endlich Zeit zu lesen!

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