die eigene Stimme erweitern

Ich sammle wieder mal…

Es geht dabei um ein Instrumentenverständnis jenseits der gängigen Klischees, bzw. um inspirierende Beispiele aus der Musikgeschichte, im Idealfall gar kopierbare Techniken, wie sich der Standardrahmen sprengen (sagen wir lieber: erweitern) lässt.

Während des Urlaubs hörte ich nur einmal etwas Musik, nämlich Joni Mitchells „Shadow and Light“ Live Album aus dem Jahr 1979.
Bei diesem Konzert gab es ein sagenhaftes Jaco Pastorius Solo, bei dem er inmitten einiger Zitate nicht nur das Hendrix Thema „Third Stone from the Sun“ transferiert (und transformiert), sondern es in einem zweiten Anlauf mit einem (der ersten digitalen Loop-Delays) in bester Mash-Up-Manier – auch für seinen eigenen Dancefloor – remixt.
Vier Minuten voller Virtuosität und amüsanter Unterhaltung!
Viel (aus dem Studiobetrieb entliehene) Technik und (persönlich entwickelte) Spieltechniken für eine frische Rolle des elektrischen Basses.

Wir kennen auch die Idee des „reverse engineering“, bei der in puncto Drumgroove die Rhythmusarchitektur eines programmierenden Schlafzimmerproduzenten wieder auf das menschgespielte Schlagzeug übertragen wird.
Auch die Hörgewohnheiten verändern das Repertoire und die Darbietungsgestaltung.
Bestens nachvollziehbar in den YT-Videos von Emma Robinson, die die Ästhetik des Autotune Effekts verinnerlicht zu haben scheint:

Danke für den Tipp, Kabuki!

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