Die Wissenschaft hat festgestellt…

… dass beim Üben unterschiedliche Methodiken greifen, dass es verschiedene Lerntypen gibt und beim ganzheitlichen Ansatz (nach Frederic Vester) die Lerneffektivität gesteigert werden kann, indem der jeweils richtige Wahrnehmungskanal (visueller, auditiver, haptischer, kognitiver) angesprochen wird.
Soweit, so bekannt.

Ich fasse diesbezüglich, aber konkret fürs Schlagzeugspiel, mal ein paar Impulsgeber zusammen:

Im aktuellen Ableton Newsletter „Neue Wege für die Skills“ beschreibt Rodi Kird (Direktor der Melodics Lern App) was hinter zielgerichtetem Üben steckt: >>Im musikalischen Kontext können wir uns die Übung als ständigen Spagat zwischen künstlerischem Ausdruck und wissenschaftlicher Strenge vorstellen. Zum besseren Verständnis gibt es zwei nützliche Konzepte – eines aus der Neurowissenschaft (Myelin) und eines aus der Psychologie (Flow). Beide Konzepte bilden zusammen einen umsetzbaren Prozess, der als zielgerichtetes Training bekannt ist.<<

Benny Greb hat in seinem Buch „Effective Practising for Musicians“ viele schlaue Gedanken und Tipps versammelt:
>>Self-discipline isn’t the opposite of freedom. It is freedom, because it gets you where you want to be.<< (Seite 45)
Stephan Emig bietet ein vielversprechendes Paket über die „Fünf Wege zu mehr Musikalität“ an, Claus Hessler hat Übepläne in seinem Klassiker „Daily Drumset Workout“ verankert. Und ich kombiniere („Das moderne Schlagzeugquartett„) das Zusammenspiel aus kleinem Happen – ein bis zwei auswendig getrommelte Rhythmustakte – und visuellen „cues“ bzw. Aufgaben.

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