das Tun, nicht das Warum

Danke Saša, trefflicher könnte ich meinen künstlerischen Antrieb nicht formulieren. Auch nicht den Erklärungsversuch, warum es letztlich funktioniert, mit dem authentischen Tun andere Leute zu erreichen (und davon Leben zu können).

>>Weich und harmonisch – die Alte scheint gutgelaunt – türmt das Geläut sich über Fürstenfelde. Das ist dein Sohn, Johanna, und wir wissen, er wird die Prüfung so was von bestehen, nein, das wissen wir nicht, wir würden es ihm aber gönnen. Es ist doch fabelhaft, sich zu beweisen in Tätigkeiten, die keinen Nutzen haben. Es sollte uns sowieso immer um das Tun gehen und nicht um das Warum, und das mit dem Nutzen – wer mag überhaupt beurteilen, was einen hat und was nicht?<<
Saša StanišićVor dem Fest“ (Seite 303)

>>Anna, Einteiler, Schwimmkappe, der breite Rücken, schön wie alle konzentrierte Menschen schön sind, ein wenig wie eine Profi-Schwimmerin vor dem Start. Wir sind entschlossen, entspannt, entrückt.<<
Saša Stanišić „Vor dem Fest“ (Seite 313)

Wirklich schade, dass das tolle Buch nun ausgelesen ist.
Auf der anderen Seite kann ich mich jetzt gelassen in die Zeit-Online-Lesung (mit Dir und dem charmanten David Hugendick)  fallen lassen und Deinen ausgewählten Passagen lauschen.

 

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