Dark Matter

Nach dieser begeisterten Überschrift in der Sueddeutschen Zeitung
>>Grenzenlos neugierig mit der Festplatte im Rucksack: Der Londoner Schlagzeuger Moses Boyd produziert Jazz wie ein Mixtape im Hip-Hop<<
wird „Dark Matter“ direkt gestreamt.
Passend dazu schaue ich mir die vielen schönen Drum Tortillas an und versinke in einem wohlig dämpfenden Meer aus Stoff. Das macht die Zugfahrt nach Neubrandenburg gleich viel gemütlicher.

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PS. von der dunklen Materie zur düsteren Angelegenheit:
Bin natürlich auch gespannt, wie bzw. ob in nächster Zeit konzertiert werden wird. Da ich diesbezügliche Entscheidung selbstverständlich nicht selbst in der Hand habe, kümmere ich mich zu mindest um ein stabiles Immunsystem – Ingwer, Zitrone, Chilli & postive Vibes. Und sollte dennoch eine häusliche Quarantäne anstehen, freue ich jetzt schon auf die Buchtipps der taz, das Entschlanken und Verschachern des Equipmentbestandes, die Fertigstellung des Echodrums Schmökers, Songwriting, Familie, Kochen, Musikhören, das nächste Fest, oder einfach SCHLAFEN – hach, auf 1000 schöne Dinge, die viel zu oft zu kurz kommen…

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2 Antworten to “Dark Matter”

  1. Oli Says:

    Sehr passend, die schöne, „Kurzgeschichte“ von Friedemann Karig aus dem FB:
    >>Und nun ein, vielleicht zwei Monate totaler Shutdown, Hamsterkäufe, Geisterstädte. Einsam werden wir und grau wie das leere Land, das den Atem anhält, ein Husten unterdrückt, wie lange?
    Und plötzlich… wird es Sommer, die böse Kurve flacht ab zu einem harmlosen Strich, Lautsprecher schmettern Entwarnung! Entwarnung!
    Die Menschen staunen, blinzeln, lächeln; entdecken die warme Welt und einander wie noch nie gesehen, Plätze und Straßen füllen sich mit Feiernden, jung und alt und klein und groß, gemeinsam dem Schnitter von der Schippe gesprungen, dann Musik aus dem Nichts und eine riesige Choreografie zu „I´m still alive!“, alles tanzt lacht singt, schneller als der Schaumwein fließen nur die Tränen der Freude, hey hallo na du auch hier ja verrückt lass uns diesen Tag nie vergessen, die Kamera zoomt auf, ein ganzes Land umarmt sich (endlich darf man wieder), die Kamera zoomt hinein, in die Menge, in den Reigen – da, ein Kuss!
    Off-Stimme: „Und so haben eure Eltern sich kennengelernt“.
    Abspann.<<

  2. die dunkleren Momente | E-BEATS Says:

    […] Kesselflicker. Mu macht den Mund schief. Lächelt vielleicht.« Saša Stanišić „Vor dem Fest“ (Seite […]

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