Flügel-Hallkammer, Eisloch-Synth

Der Bassist Norbert Dömling schreibt auf Facebook: >>Das Stück Winterlied (Reflexionen der Schneekatastrophe von 1978/79) haben wir vor über 40 Jahren aufgenommen, also noch auf Bandmaschine. Da war nix digital, es gab kein schnelles zurechtrücken oder ausbessern von Aufnahmen. Und von Halleffektgeräten mit denen man easy Erstreflexionen, Positionierung im virtuellen Raum, sowie die Halllänge gleichzeitig gestalten, dazu noch in der Zeit veränderbar speichern kann, konnte man damals nur träumen. Um einen passenderen Hall zu bekommen, haben wir bei dieser Aufnahme die Lautsprecherbox des verstärkten Minimoogs direkt hinten vor ein geöffnetes Klavier mit gedrückten Forte Pedal vor den Saiten gestellt. Diese wurden in den entsprechenden Frequenzen der gespielten Töne angeregt zu schwingen – das war quasi der temperierte Hall. Das Lautstärkenverhältnis von Minimoog und dessen Hall konnte man nur analog durch testendes zurechtrücken der Abstände von Lautsprecherbox, Klavier und Mikrofon und mit Einsatz von dämpfenden Kissen regeln. Von wegen nur ein paar Knöpfchen drücken und speichern.<<

Und das Olafur Eliassons Mannschaft steuert einen nicht weniger winterlichen bzw. spacigen Naturklang bei:

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