Layering im Rock

Eigentlich wollte ich meinen Schülern nur schreiben, dass sich die Idee der musikalisch platzierten Rhythmus-Schichten („Layer“) locker vom Dancefloor auch auf andere Genres übertragen lässt…

The Police

Next to you“ war immer schon mein Police-Favorit. Ein einzigartige Kombi aus Punk und Eleganz, radiotauglich. Und dann noch Stewart Copeland, bei ihm passt für mich alles – von der Optik bis zur Trommel-Attitüde. Und sein stets nach vorne gebeugte Timing, dass nicht hektisch oder zickig wirkt, sondern eher nach:
dringend was machen, ein Energiepaket übergeben…

Vorhin fiel mir aber noch ein anderes Detail auf: Wenn man sich mal analytisch auf das Beat-Design des Songs einlässt, wird bestimmt auch ein Layer um Layer schichtender Programmierer der DJ-Kultur anerkennend nicken:

– klares Snare-Signal zum Einstieg
– Intro reduziert auf Toms und Snare
– für den Vers kommt die Hihat hinzu, kümmert sich um Puls und Drive.
– Stop bzw. Drum-Mute bevor man zum nächste Level wechselt:
– im Refrain dann Ridebecken, dessen Glocke und Crashes, höhere Frequenzen und Synkopen zur weiteren Steigerung…

 

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