das Einschlafen bis zur allerletzten Sekunde hinauszögern

Michel Houellebecq schreibt im „Serotonin“ Roman auf Seite 160 von
>> jenen seltenen Augenblicken […], die nur dann eintreten, wenn man sehr friedlich und glücklich ist, in denen man das Einschlafen bis zur allerletzten Sekunde hinauszögert, obwohl man weiß, dass der darauffolgende Schlaf tief, köstlich und erholsam sein wird.<<

Ähnlich wunderbar – und klares Argument für langwierige, strapazierende Konzertreisen ins Ausland  – ist es, direkt nach dem Soundcheck mit gerade mal zehn Schritten Anlauf ins Meer hüpfen zu können, dort augenblicklich jeglichen Ballast verliert, weshalb man wenig später höchsterfreut die Band in den Sonnenuntergang einzählen wird.

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Aber hey, der Wochenstart im Grüneburgpark ist auch nicht schlecht.
Im Hintergrund läuft übrigens das neue D’Sound Album „Unicorn“  (VÖ 06.09.) in Dauerschleife.

Eine Antwort to “das Einschlafen bis zur allerletzten Sekunde hinauszögern”

  1. 101 strangest records on Spotify | E-BEATS Says:

    […] ich mich in letzter Zeit oftmals in das angenehm-poppige Klangbett der aktuellen D’Sound Scheibe fallen ließ, wende ich mich jetzt den sperrigeren Themen zu, einer Liste des Guardian namens […]

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