rückübersetzen, reinszenieren, Mikrophonie!

Heute bin ich zur Uni gepilgert. Wollte die Ringvorlesung (Spiel² – Die Integration von Spielkonzepten in zeitgenössische Musik, Musiktheater und Klangkunst) besuchen. Hörsaal 3 nicht gefunden und trotz c.t. too late.

Egal – ich hatte immerhin noch den Schluß des Video-Auschnitts von Stefan Panhans’ Freeroam À Rebours, Mod#I.1 gesehen, der mich beeindruckte. Denn der Film >>nimmt Formen des Ungenügens im Verhalten menschengesteuerter Avatare in Computerspielen zu seinem Ausgangspunkt. Diese ›Fehlerszenarien‹ werden rückübersetzt in die realen Körper seiner Performer*innen und mit filmischen Mitteln reinszeniert.<<
Ein Konzept, dass Jojo Mayers musikalischem Ansatz des „reverse engineering“ sehr nahe kommt (bei dem programmierte Beats und eine elektronische Klangästhetik auf das akustische Drumset und passende Spieltechniken übertragen werden).

Weil auch dieser Film erwähnt wurde (feat. Karlheinz Stockhausen als Mischpult-Spieler) und das darin (in unterschiedlichen Ebenen) traktierte Tamtam sehr gut in den Blog passt, hier noch eine kleine Zeitreise ins Jahr 1966:

[file under: live electronic acoustic musical performance / industrial]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.


%d Bloggern gefällt das: