Loop Bashing

Am Wochenende gab es in der taz eine Doppelseit zur Musik-Wahrnehmung. Am besten hat mir das Interview mit Susan Rogers gefallen, der Toningenieurin von Prince in den Jahren 1983-88, a. weil ich die gar nicht nicht kannte und b. weil ich das Bild zur Heimat der Hörgewohnheiten, die der Meister mit „the street you live in“ umschrieb, sehr passend fand.

Leider ist der Artikel (noch?) nicht online, so dass nun aus jenem taz Beitrag zitiert wird, in welchem der Musikwissenschaftler Volkmar Kramarz drei Hits analysiert hatte:
>>Die Loops hat man fast immer bei den heutigen Pophits. Das ist gewissermaßen eine Fortsetzung der repetitiven Elemente, die mit dem Blues und den afroamerikanischen Elementen in die europäische Musik gekommen sind. Und die früher von der Elterngeneration durchweg als „Dschungelmusik“ verschmäht wurden. Man musste sich entscheiden: sich zu den immer gleichen Abfolgen treiben lassen und in Trance oder Ekstase geraten – oder irre werden.<<

Zumal das wohl nicht abgesprochene glückliche Ende im heutigen Postillon zu lesen war:
>>Erst immer so döpdapdöp, döpdapdöp, döpdapdöp, döpdapdöp, döpdapdöp, döpdapdöp, döpdapdöp, döpdapdöp und dann plötzlich döpdapdöpdöp, döpdapdöpdöp, döpdapdöpdöp, döpdapdöpdöp, döpdapdöpdöp, döpdapdöpdöp, döpdapdöpdöp, döpdapdöpdöp. Was für ein abartig krasses Set!!<<

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