Betonperle

Der Begriff Brutalismus hat nichts mit Gewalt oder Brutalität zu tun. Er bezieht sich auf  béton brut, den französischen Ausdruck für Sichtbeton, und steht für jene expressive, experimentelle Betonarchitektur zwischen 1953 und 1979.

Dass zu diesem Thema nun im Frankfurter Architekturmuseum ein umfangreicher internationaler Überblick zusammengestellt wurde, läuft mir sehr gut rein. Denn seit Jahren schon erfreue ich während unserer Osteuropa- und Russland-Tourneen an jeder einzelnen Betonperle! Ehrlich gesagt, bereitete ich mich bisher immer gerne mit einem Blick in den Bildband von Frédéric Chaubin auf anstehende Touretappen vor.
Aber schon ein kurzer Blick ins Buch zur Ausstellung, bzw. ins darüber berichtende Feuilleton, sowie die Rettungsaktion #SOSBRUTALISMUS zeigen deutlich: die eindrucksvollen Betonmonster gibt es überall auf der Welt.

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Zufälligerweise hat der tolle Laurenz Theinert heute das passende Foto einer Segelschule aus der Schweiz gepostet, die perfekte Art von Mikro Brutalismus, die mich vermutlich angenehm träumen lässt!

PS. dieser Beitrag widmet sich nicht nur dem eklektischen Stil-Mix, der Wagemut und  eine Blütezeit der Kreativität dokumentiert, sondern trainiert auch meine Rechtschreibung. Denn eigentlich schreibe ich seit der Grundschulzeit das Wort Beton immer wieder so, wie man es spricht – mit einem abschliessenden „g“.

PPS. hey Moritz, ein gemeinsamer Museumsbesuch wäre doch (das) perfekt(e Weihnachtsgeschenk für Dich)! Also, sag an, wann du vor dem 02.04.18 mal wieder in Frankfurt bist – bis dahin kühle ich auch ein Fläschchen Champagner mit der Aufschrift „brut“…

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