the keinedelay

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Ich bin begeistert: das Teil (1) wiegt inklusive Netzteil gerade mal 444g, nicht wesentlich mehr als das passende Buch das ich gerade lese. Und spart mir dank kleinerer Umstrukturierungen/-bauten das Mitschleppen einer weiteren Kiste (eine meiner Playstations zum Feeden & Muten).
Ich sag mal laut DANKE an Greg Sütterlin aka DJ Rampa und sein Team! (Beziehungsweise an Max für die Erstvorstellung)

Starte jetzt einen ersten Annäherungsversuch  – ist ja nach zwei Langzeitbeziehungen (Line6 DL4 und Boss RE-20) und mehrerer dicker Freundschaften (Diamond Memory Lane, Boss DD-7, Eventide TimeFactor) gar nicht so einfach, zumal ein Resüme lauten müsste: jedes Tap-Echogerät ist so anders und eigen, dass seine Schwächen und Stärken im Kontext entdeckt werden müssen.

In einer ersten Runden verbinde ich also zwei verschiedene Kanäle aus dem Computer (Drums und Stimme) mit Teil1 und höre die beiden Ausgänge an einem Mischpult ab. So lässt sich die Umbau-Wunschliste abhaken und etwas herumspielen:
Ich bin von meiner gewohnten Arbeitsweise mit dem Boss RE20 ausgegangen, einem Stereodelay, das ich gerne als zwei getrennte Mono-Einheiten einsetze:  im linken Kanal dubbe ich mein Schlagzeug, im rechten die Leadvocals, ein anderes Instrument oder meinen Rechner. Wichtig ist also, dass das Gerät die beiden Seiten perfekt trennt, so dass ich auch zwei separate Outpus habe, um sowohl Echodrums als auch die „anderen Dubs“ getrennt zum FOH schicken zu können.
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Im Schlagzeugkontext schicke ich mein Snare bzw. das Effektmikro erst durch eine A/B-Box, die ich mit der Ferse des linken Fusses bediene. Die A/B Box fungiert quasi  als Aux-Send On/Off Schalter. Dadurch kann ich entweder kurze Schnippsel Dub-typisch ins Delay jagen und dort verbiegen, oder ich schaffe Loop ähnliche Layer, indem die A/B Box dauerhaft geöffnet ist. Das wollte ich auch weiterhin so handhaben. Andere Signale (wie Instrumente, Vocals, Zuspielungen) werden aber mittels externem „Momentary Button“ mit der linken Hand ins Echogerät geschickt. Dafür hatte ich bisher eine DIY Box, den SS1 Superswitcher oder den Eventide MixingLink.
Im Teil1 sollte nun der MOM Button ausschließlich auf den rechten Eingang Bezug nehmen. Wenn möglich in grün 🙂
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Anstelle des On/Off Schalters, hätte ich lieber einen ONF Taster, mit dem sich der Output des Geräts (momentary, dadurch auch rhythmisch) muten lässt. Als zusätzliche Eselsbrücke am liebsten in der Farbe rot.
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also:
– INPUT L: immer offen
– INPUT R: offen, wenn Kippschalter links / nur durch MOM Taster zu öffnen, wenn Kippschalter rechts
– Drücken des ONF Tasters schaltet den Ausgang vorübergehend stumm (und die alte Delayfahne kommt ggf. wieder, wenn ONF wieder freigegeben wurde)
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Toll! Alles funktioniert nach Plan und das Delay spielt sich ganz selbstverständlich angenehm – vielleicht, weil die Basis das vertraute Boss DD-7 ist?
Macht auf jeden Fall großen Spaß,
– weil der Tap-Button hervorragend funktioniert, nämlich leichtgängig und präzise.
– weil ich durch die farbliche Trennung, auch im Eifer des Gefechts die Übersicht behalten werde.
– weil sich innerhalb der vier „Zahlenbereiche“ (400, 800, 1600, 3200) durch Umschalten Musik mit verschiedenen Subdivisions machen lässt.
– weil sich im FAST-Modus bei vollem Feedback Töne mit dem TIME-Poti durch den Raum schieben lassen als wäre es ein monophoner Synth
– weil weder MUTE- noch MOM-Button knacksen! Auch der MIX-WET-Schieberegler lässt sich zu Jederzeit geräuschlos bewegen.
– weil der LOOP-Modus wortwörtlich einfach funktioniert. Und deswegen bestimmt auch in meinen Gefilden zum Einsatz kommen wird. (Was bisher noch kein externer Looper geschafft hat…)
Interessant sind auch die beiden Klangwelten ANALOG und DIGITAL, die beide heftige Selbstoszillationen vermeiden.

Jetzt schau ich noch dem Greg zu, wie er sein Teil einsetzt…

und zum Wochenstart gibt’s Morgen dann einen ersten gemeinsamen Ausflug in den Proberaum….

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Eine Antwort to “the keinedelay”

  1. Kombizange, Tannenzapfen & angenehm volle Ohren | E-BEATS Says:

    […] Schließlich war ich auch noch beim Drumtrainer und bei Teile-Elektronik (für einen weiteren Echo-Feinschliff) – dort empfahl man mir KUF (mit Hendrik Havekost hinterm Set), einfach […]

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