Regensburgs rhythmischer Regenbogen

Es war wunderschön in Regensburg, äußerst bunt und farbenfroh, vor allem:
ungemein inspirierend!
Von Pete Zeldman lernte ich, WIE elastisch Time sein bzw. strukturiert werden kann. Ausserdem formulierte er den schönen Satz: >> Sticking is dialect.<<

Mit Magnus Öström traf ich einen anderen passionierten Effekt- und Echodrummer (und bekam prompt große Lust darauf, mit Kontaktmikro und  Whammy-Pedal zu experimentieren). Er hat aber nicht nur einen speziellen Zugang zur Elektronik, sondern ein in sich rundes Klang-und Groovekonzept.
Der perfekte Abschluß des Wochenendes , weil unglaublich schön (nostalgisch), war die Erinnerung an „Gagarin’s Point of View“:

Dass ich zudem Gerwin Eisenhauer erstmals live hör/sehen konnte, war eine große Freude. Denn auch er hat sich mittels irrwitzig schnell getretener Miniatur-Hihat,  Teppich-oben-Snare und hervorragender Technik eine ganz persönliche Rhythmuswelt erschlossen.

Aber auch aus den Workshops, die ich gegeben habe, konnte ich einige Ideen und Anregungen mitnehmen. Zum Beispiel die Neuentdeckung dieses wirklich reisefreundlich ausgecheckten Tap-Delays (keinedelay „Teil1“):

img_7074

Und wie so oft, der wohltuende – vermeintliche – Nebeneffekt eines intensiven Aufeinandertreffens interessierter Rhythmusmacher und Musiknerds (und Zuhörer) tritt ein, wobei so viel positive Energie freigesetzt wird, dass ich mit leichtem Freudeschauer feststelle, dass das Musikmachen nicht nur mir gut tut!

PS. um schließlich auch noch den nächtlichen „Hang“ mit Magnus, Pete, den Wolkensteins und dem tollen Walter Lang gebührend unterzubringen – kann ich mir es nicht verkneifen meine Techno-Katze dranzuhängen:

rubows-katze

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3 Antworten to “Regensburgs rhythmischer Regenbogen”

  1. Oh! 2 mal Menschmaschine | E-BEATS Says:

    […] Neulich kam mir im Konzert eine „Trio Elf“ Melodie sehr vertraut vor. Es war die Kraftwerksche „Mensch Maschine„, die ich nicht zuordnen konnte. OH! Ich hoffe es lag daran, dass mein Hirn in letzter Zeit die dem Kraftwerk-Thema ebenfalls sehr ähnliche Warteschleifenmucke von O2 deutlich öfter als die Krautrockperle selbst zu hören bekam… […]

  2. the keinedelay | E-BEATS Says:

    […] Ich bin begeistert: das Teil (1) wiegt inklusive Netzteil gerade mal 444g, nicht wesentlich mehr als das passende Buch das ich gerade lese. Und spart mir dank kleinerer Umstrukturierungen/-bauten das Mitschleppen einer weiteren Kiste (eine meiner Playstations zum Feeden & Muten). Ich sag mal laut DANKE an Greg Sütterlin aka DJ Rampa und sein Team! (Beziehungsweise an Max für die Erstvorstellung) […]

  3. Boteros Frühlingsfreuden | E-BEATS Says:

    […] Esbjörn Svensson From Gagarin’s Point Of View (1998) […]

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