Hänger zu Mutes

Ambros Waibel hat in der gestrigen taz schön über Hänger geschrieben, beginnend mit der charmanten, weil gänzlich unhektischen Hänger-Performance von Patti Smith (bei ihrer Dylan-Nobelpreis-Vertretung), über eine von Goethe im Jahr 1784 auf zehn Minuten ausgedehnte Stille, besser gesagt: Extrem-Pause, hin zur literaturwissenschaftlichen Deutung Peter Matusseks, der >>in Goethes Umgang mit dem Hänger die Chance wirklichen Besinnens auf das Thema, das sich erst mit der Publikumserwartung aufgetan habe<< sieht.

Also immer wieder die Möglichkeit, den Fehler zu drehen: Vom Hänger zur kreativen Pause, zum ausgedehnten Mute, zum fragezeichenlangen Freeze – so wird (neue) Aufmerksamkeit generiert.

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