frEQuenzbewusstes Groovedesign

Hier mal die Bestandteile meines persönlichen Klang-Regenbogens, frequenzmäßig strukturiert und entlang des typischen Tonsprech nach Tiefen, Mitten, und Höhen gestaffelt.

Frequenzbeweusstes-Groovedesign_FOLDED.jpg

Durch die gezielte Auswahl und Stimmung unserer Instrumente lassen sich die Bestandteile des Drumsets derart schichten, dass jeder Klang seinen Platz hat.

Je mehr Beteiligte desto mehr mögliche Überschneidungen gibt es. Diese Problematik lässt sich zum Teil spielerisch* lösen – wann platziere ich welchen Sound oder welche Klangkombination – aber auch technisch:
Equalizer helfen beim Aufräumen, in dem störende Frequenzen abgeschwächt werden. Auch die Verteilung im Panorama kann Platz schaffen. Und schließlich können via Trigger oder Audio-to-Midi zusätzliche Samples fehlende Informationen beisteuern.

Um ein Gefühl für die typischen Frequenzbereiche von Kick, Snare, Toms, Hihat und Becken zu bekommen, finde ich es hilfreich in den Presets namhafter PlugIns nachzuschauen, was dort so gezogen und angehoben wird.
Es gibt zwar online diverse Tutorials für den ersten Überblick, aber keine klaren Richtlinien, so dass selbst schon die Einteilung der Frequenzbänder für Verwirrung sorgt (ich habe für meine Collage die Klangeigenschaften und Hz-Zahlen hier entnommen). Zudem gibt es zig Klangvarianten für jedes Instrument, für jedes Genre, so dass letztlich wieder mal nur unsere Ohren und unser Geschmack (egal, welche Regeln dadurch verletzt werden) zählen.

Frequenzbeweusstes-Groovedesign_.jpg

PS. in welchem Frequenzbereich sich DEIN Equipment tummelt, kannst Du z.B. mit dem Freeware PlugIn Voxengo Span ermitteln.

PPS. *spielerisch kann auch der umgekehrte Weg  – reverse engineering, eh klar – beschritten werden, indem Du z.B. versuchst einen Groove, so zu gestalten, als ob er durch einen Hochpassfilter (oder Tiefpassfilter) geschickt würde…

 

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Eine Antwort to “frEQuenzbewusstes Groovedesign”

  1. Toc6 Says:

    Wenig drum-spezifisch aber immer wieder eine Hilfe ist das „Interactive Frequency Chart“: http://www.independentrecording.net/irn/resources/freqchart/main_display.htm

    Da sieht man dann nämlich, welchen anderen Instrumenten man potentiell im Spektrum herumtrampelt.

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