getan, gesagt

Was ich (u.a.) am Musikmachen liebe, ist die Herausforderung, im Moment zu reagieren, zu interagieren und aus dem Stand heraus eine klare Aussage formulieren zu müssen (und stehen zu lassen): also, getan, gesagt!

Auch im Alltag flitzen mir häufig Assoziationen und mögliche Geschichten durch den Kopf, die ich wenn möglich immer direkt für einen Blogbeitrag zuschneide. Doch im Gegensatz zum Musikmachen bin ich beim Schreiben alles andere als ein „first take“ Kandidat: über mehrere Tage hinweg, wird das ein oder ein Thema korrigiert und verbessert, gedreht und gewendet, bis ich es endlich loslassen und in der Datenbank parken kann.

Erkenntnis: nicht alles muss auf Knopfdruck funktionieren, auch die (Zwangs)pause hat was – denn Geduld kann man ich nicht zuviel üben – und perfekt muss/kann/darf wohl nicht alles sein.

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Eine Antwort to “getan, gesagt”

  1. Andrea Rubow Says:

    Dazu fällt mir sofort der Ausspruch ein: Es gibt nichts langweiligeres als Perfektion. So gesehen, kann mann eigentlich recht froh sein, der Perfektion nur nahe zu kommen, denn wer will schon langweilig sein 🙂

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