Dickes B

Angenehm erschöpft und höchst inspiriert, gehe ich mental nochmals die Highlights meines Berlin-Ausflugs durch:

Ich hatte den perfekten Start, klar: Dirk und seine Drumtrainer schätze ich ohnehin sehr, aber dass die Bude rumsvoll und dann noch mit vielen coolen & befreundeten TrommlerInnen besetzt sein wird, hätte ich nicht erwartet.

Und ab dann ging’s nahtlos in den X-Jazz-Flow über:
– Schwarzmann Soiree Finale mit Henrik und Ben Westbeech
– ein atmospärischer „A Coral Room“ Einstünder im Monarch, siehe Momentaufnahme von Martin Bach:

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– ein letzter Hauch von Kurt Rosenwinkel und seinen „Bandits 65“ (mit Gintas Janusonis)

– entspanntes Mittagsprogramm mit Christian Prommer (inklusive Native-Instruments Nachtisch) und Michael Kersting (der mir unter anderem den prall gefüllten Pulse-Percussion-Store in der nähe der Ankerklause gezeigt hat).

– das Matthias Lindermayr Quintett mit Andi Haberl -toll!

– Vijay Iyer Trio mit Marcus Gilmore (intensiver Gig, aber mir zu lang). Die Verbeugung vor Robert Hood gefiel mir gut:

– der (auch elektronisch) verspielte Demian Kappenstein (Highlight für meine Klangbibliothek: das auf die Snare gelegte Skateboard!) in einem ganz speziellen Mitternachtskonzert mit Inéz

– ein schönes Zitat aus der Catering-taz: >>Unser Vorstellungsvermögen und die Fähigkeit, aus nichts etwas zu kreieren, ist das größte Geschenk<< (Adi Gelbart)

– intensiver (beeindruckender & inspirierender) Besuch in Christian Lillingers Proberaum, von dem ich ein schönes Klangideal mitnehme – die gläsernen Toms – und die aktuelle „Amok Amor“ CD
Um die Ecke dann direkt nach „Klein Hanoi“ (Dong Xuan Center) zum Essen.

Noch ’ne tiefe Verbeugung vor bzw. ein dickes (Lo)B an Stud und seinem Team, ein derartig fettes Festival auf die Beine zu stellen! Genau so hab ich es mir immer gewünscht 🙂
PS. Berlin finde ich eigentlich immer toll, im Sommer jedoch unschlagbar.
Und wenn man dann ab und an noch von vertraut poetischer Lautmalerei à la „so ischess“ überrascht wird, fühle ich nicht nur wohl, sonder wie zuhause!
PPS. Handy tot = auch gut
PPPS. den 2nd Hand Laden in der Zossenerstrasse konnte ich nicht auslassen; dort lief eine LP von Horace Andy „In the light Dub“. Quasi noch mehr Sommer!
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2 Antworten to “Dickes B”

  1. Flatride | E-BEATS Says:

    […] DeJohnette ein wichtiger Flatride-Ambassador war hat mir neulich Michael Kersting in Berlin erzählt, nebst passenden […]

  2. Oli Says:

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