unendlich originell

>>Nehmt eine Zeitung.
Nehmt Scheren.
Wählt in dieser Zeitung einen
Artikel von der Länge aus, die
Ihr Eurem Gedicht zu geben
Beabsichtigt.
Schneidet den Artikel aus.
Schneidet dann sorgfältig jedes
Wort dieses Artikels aus und gebt
Sie in eine Tüte.
Schüttelt leicht.
Nehmt dann einen Schnipsel nach
Dem anderen heraus.
Schreibt gewissenhaft ab.
In der Reihenfolge, in der sie aus
der Tüte gekommen sind.
Das Gedicht wird Euch ähneln.
Und damit seid Ihr ein unendlich
Origineller Schriftsteller mit einer
charmanten, wenn auch von den
Leuten unverstandenen Sensibilität.<<
Tristan Tzara (1896–1963)

IMG_5399

Alaska. Ich suche mir also in dieser Zeitung hier = e-beats.net Blog mal einen kurzen Text raus, tippe nach diesem Rezept die einzelnen Wörter untereinander in eine Spalte einer Exceltabelle und kopiere in zwei weiteren Spalten die erwähnten Formeln.
Aha. Der Zufall komponiert mir folgendes Gedicht:

Bildschirmfoto 2016-02-10 um 03.07.42

Als nächstes ersetzen wir selbstverständlich die Wörter „Zeitung“, „Gedicht“, „abschreiben“ und „Schriftsteller“ durch: „Tonträger“, „Track“, „basteln“, „Komponist“ und wildern gespannt im klanglichen Bereich.

Eine Antwort to “unendlich originell”

  1. andrea Says:

    gar nicht schlecht für’s erstes Gedicht, ich probiere es später mal aus, das Ergebnis erhälst du am Valentinstag🙂

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