Erikativ

Bis vor kurzem hätte ich den Begriff „Erikativ“ vermutlich für eine moderne Groove-Gestaltung à la Ahmir ?uestlove Thompson gehalten. In den letzten Tagen habe ich in drei verschiedenen Tageszeitungen Artikel über das Erika-Fuchs-Haus in Schwarzenbach an der Saale gelesen, über das „Museum für Comic und Sprachkunst“, das der kreativen Mickey-Maus-Magazin Übersetzerin gewidmet ist; dabei gelernt:

>>Erika Fuchs‚ häufiger und zur Perfektion gebrachter Gebrauch des „Inflektivs“ ist eine Besonderheit, die sogar in den deutschen Sprachgebrauch einging: man lässt das Wortende weg, wodurch aus „seufzen“ „seufz“ wird – und eine eigene lautmalerische Qualität entsteht. Heute nennt man den Inflektiv ihr zu Ehren auch „Erikativ“.<< taz, 4.8.15

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