Frankfurt (in d)er Literatur

Wer einen alternativen Stadtführer für Frankfurt sucht, könnte sich im Wikipedia-Eintrag „Frankfurt am Main in der Literatur“ orientieren, nach Gusto einlesen und anschliessend die literarischen Wege nachspazieren.

Um den Musikbezug zu wahren empfehle ich mal den „Frankfurt Sound“ als Klangtapete und schreibe aus Bodo Kirchhoffs „Infanta“ (mein signiertes Exemplar habe ich übrigens im Oxfam Buchshop in der Töngesgasse gefunden) den Umriß eines ersten Auftritts ab (Suhrkamp Taschenbuch, Seite 70f):

>>Elvira ahnte, welche Kraft in ihr ruhte. Gerade zwanzig geworden wollte sie ihre Begabung, von der sie sich zwar keinen Reichtum, aber viele Liebhaber versprach, in einem geeigneten Lokal erproben. […]
„Wie mußte dieses Lokal aussehen? Es mußte ein finsterer, bis zum Tagesgrauen geöffneter Schuppen sein, in dem jeder noch so Untalentierte, also etwa auch ich oder du, begleitet von einem zweifelhaften Berufsmusiker sein Debüt haben könnte und ein für allemal erführe, wer ist und wer er nicht ist.“<<

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Siehe auch Peter Kurzeck, Martin Mosebach

Eine Antwort to “Frankfurt (in d)er Literatur”

  1. Wer etwas erzählen will | E-BEATS Says:

    […] mal wieder einen guten Kirchhoff Roman und dieser Abschnitt passt doch bestens zum […]

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