Loch ist immer gut

Die taz zitiert heute auf ihrer Titelseite Kurt Tucholsky in Bezug auf Stuttgart 21, die Textstelle passt aber auch sehr gut zum modernen Schlagzeugspiel, wo anstelle eines Fill Ins gerne auch mal ge-mute-t wird:

>>Ein Loch ist da, wo etwas nicht ist.

Das Loch ist ein ewiger Kompagnon des Nicht-Lochs: Loch allein kommt nicht vor, so leid es mir tut. Wäre überall etwas, dann gäbe es kein Loch, aber auch keine Philosophie und erst recht keine Religion, als welche aus dem Loch kommt. Die Maus könnte nicht leben ohne es, der Mensch auch nicht: Es ist beider letzte Rettung, wenn sie von der Materie bedrängt werden.

Loch ist immer gut.<<


welch schönes Loch von Gordon Matta-Clark

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