Nichtwissen ist ein Segen

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Sowohl das Motto des Hamburger Scienceville Festivals („Ignorance is a bliss“, also: Nichtwissen ist ein Segen) als auch die Nachberichterstattung von Carla Baum in der taz erfrischen meine Gedanken und das Blog:

>>Das Tolle am Nichtwissen, so Durstewitz, sei sein kreatives und produktives Potenzial: Wo nicht gewusst wird, wird gesucht, geforscht, geschaffen.<<

>>Der Frankfurter DJ und taz-Autor Klaus Walter versteht es, seine Zuhörer einzuspannen. Zur Einstimmung in seine Lecture Performance [Learning by Doing, Doing by Unlearning] legt er die kürzeste Single der Welt auf – „You Suffer“ […]

In einer zitatreichen Reise durch die Popgeschichte der letzten 50 Jahre erörtert Walter unter anderem das Phänomen der Atemporalität. Junge KünstlerInnen können sich heute aus einem stetig wachsenden Archiv der Epochen und Stile bedienen, ohne die Jetzt-Zeit der jeweiligen Musik miterlebt zu haben. Das beschreibe, so Walter, einen Zustand zwischen Wissen und Nichtwissen, der viel kreatives und produktives Potenzial berge – siehe Musikerinnen wie Maria Minerva oder Inga Copeland, die vorhandene Musikrichtungen und Stilzitate wie selbstverständlich in ihre eigenen Werke einbauen und ihnen damit neue Bedeutungen verleihen. Walter betont das demokratische Moment des Pop, da seine Rezipienten nichts wissen müssten, um die Musik zu verstehen.<<

>>Joerg Zboralski […] ist auch das schöne Festivalplakat zu verdanken, das einen Zettel mit der Aufschrift „Mich interessiert schon lange das Nichts“ in einem schwarzen Kreis zeigt. Zboralski interessierte sich für „Verstehensfallen“ – Dinge, die Bedeutung suggerieren, wo es keine gibt.<<

>>In der Abschlussveranstaltung sitzen sich im „Zwei-Kulturen-Gespräch“ die Psychologin und Neurowissenschaftlerin Brigitte Röder und der Fotograf Alexander Rischer gegenüber. Sie debattieren über den Mehrgewinn von Verständnis und Kommunikationsprobleme, die entstehen, wenn unterschiedliche Disziplinen aufeinanderprallen.<<

nichtwissenist1segen

Unterm Strich steht – mal wieder: e i n f a c h  M A C H E N !

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