Quintolen

Ehrlich gesagt: Quintolen habe ich in meinem Trommlerleben noch NIE live gespielt, keine Ahnung ob ich es überhaupt könnte…
Bislang war ich auch immer der Meinung, dass diese Notenwerte irgendwie unorganisch wirken und vielmehr gewollt (Selbstzweck), aber ganz und gar nicht groovig tönen.

Aber man lernt ja dazu…

In letzter Zeit war hörte ich über das Phänomen Quintole aus verschiedenster Richtung: Peter Wölpl erzählte mir, dass es in der Popakademie gerade ein großes Thema wäre (siehe zum Beispiel „Queenz“ von der tollen Anika Nilles) und im Sticks 05/2014 Interview erklärt Florian Alexandru Zorn, dass es oftmals das quintolische Feel ist, das den diversen modernen Beats im Hiphop und R&B den abgehangenen, gebremsten (>>oft ist der Schlagzeuger hinter dem Beat, aber so ganz anders hinter dem Beat, als man das sonst gewohnt ist<<), stolpernden Ausdruck verleiht. Sloppy bzw. „in between„.
Mal bewusst und ausgecheckt, manchmal einfach „wonky“ aus dem Bauch heraus…

2 Antworten to “Quintolen”

  1. Kuno Wagner Says:

    Peter Giger hat dazu gerade was interessantes veröffentlicht:

    http://www.notafina.de/bundle/Die-Kunst-der-Quintole/22406

    danach rennst du in der Gegend rum und brummels was von
    Angela Merkel, Barack Obama oder Vladimir Putin vor dich hin.

  2. Logic Quintolen | E-BEATS Says:

    […] Quintolen in Logic? Bekomme ich nur über den Umweg eines Dummy-Clips hin: […]

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