über das Auflegen

Hier ein interessantes Groove-Gespräch mit den Betreibern des Innervisions Labels Dixon und Âme und deren Sicht auf das Ding. So geht es unter anderem um:
Flow, Spannungsbogen, Tanzflächenhit, Aktuelles, Raum und Publikum, read the crowd, Warm-Up/Primetime, Tanzen, Lautstärke, Sound, Handwerk, Medium (>>Wir sind zu alt für diese Vinyl-Digital-Diskussion. Entscheidend ist doch, was durch das Medium transportiert wird.<< ), der eigene Musikbereich

Mein Lieblingsabschnitt im Interview beschreibt Dixon ein Lautstärke/EQ-Technik für den Spannungsbogen:
>>Ich habe es gerade wieder für mich entdeckt, die Lautstärke für beispielsweise zwei Stücke von 107 db auf 100 db herunterzudrehen. Also zwei härtere Stücke unmerkbar einfach etwas leiser zu machen, sodass man danach das Stück, von dem man weiß, dass es vielleicht nicht hundertprozentig funktioniert, aber eigentlich dein Lieblingsstück ist, wieder lauter machen kann und die Leute denken: „Wow, das haut ja voll rein.“ Sowas gehört auch zu Spannungsbögen. Ich bin ja da kein DJ Harvey, der das dann auch mal komplett leise macht und nur im Refrain vielleicht drei Wörter im EQ so hoch pusht, dass es einem die Ohren zerdrischt. So extrem bin ich nicht beziehungsweise so toll beherrsche ich das nicht, aber eben solch kleine Verschiebungen vorzunehmen, die Dinge anders wirken lassen, das gehört dazu, um Spannungsbögen zu erzeugen.<<

 

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