Das Zusammenwachsen mit dem Gerät

Klaus Theweleit erklärt in der SonnTaz seinen Begriff des männlichen „Fragmentkörpers“ und stellt diesbezüglich fest:
>>Männer brauchen offensichtlich das Gefühl des Zusammenwachsens mit dem Gerät, um zu einer körperlichen Ganzheit zu kommen. Das geht nicht nur mit Waffen, sondern dem ganzen elektronisch-technologischen Brimborium, das heute die Körper zur „Ganzheit“ komplettieren muss. Die motorische Abfuhr hat sich verfeinert. […] Da die meisten Männer heute nicht mehr beim Militär sind und nicht schießen können, organisieren sie die motorische Abfuhr etwa über Sport.<<

…oder halt über klangbildene Kästchen, oder Kessel mit Fell, oder schepperndes Allerlei 🙂

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