über Moratorien

>>Es ist bereits ein Topos in der Realität des Lebens wie in der Fiktion der Kunst, dass auf die Frage, warum etwas bestimmtes Schwieriges getan wird, die Antwort lautet: „Weil wir es können!“

Dabei wird aber vergessen, dass dazu nicht nur zählt, auf dem Mars zu landen, stark beschleunigte Teilchen zur Kollision zu bringen, Schafe zu klonen und gewaltige Gebäude zu errichten, sondern auch Fehler einzusehen, einen Rückgang einzulegen, ohne dabei automatisch einen Rückschritt zu erleiden. Das Argument, wenn man etwas Bestimmtes begonnen hat, es auch zu Ende führen zu müssen, ist als schlichtwegprimitiv zu bezeichnen.<<

Aus dem tollen Artikel von Heinrich Steinfest in der „Kontext“ vom 26.12.12

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