Ddrum 3

Mein Rehearsal-Room-Mate verkauft sein (überkomplettes) Ddrum 3. Und da dieser Clavia Bolide jahrelang als das Nonplusultra im E-Drum-Bereich galt – nicht zuletzt wegen seiner Ansprache, Dynamik und der legendären Sampling-Funktion – wird die Kleinanzeige (siehe Kommentar) zum Blog-Beitrag…

Stephan Dargel fasste die Produktinfos für seine Synrise Datenbank wie folgt zusammen:

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DDRUM 3 / pol syn spl exp 5498 (1994)

Das DDRUM 3 kommt im auffällig rotem Gehäuse daher und hat einiges zu bieten: 16-Bit linear Sampleformat bei einer Abtastrate von 44,1 kHz, optional möglichem Sample-Dump über SCSI oder S/PDIF, einem Triggerinterface mit einer Ansprechzeit von weniger als 1,6 Millisekunden (!), einer in 1000 Schritten aufgelöste Triggerdynamik, 100 Werk-Drumkits (davon 25 RAM-Kits, erweiterbar um weitere 100 programmierbare Kits pro Speichererweiterung = maximal 325 RAM-Drumkits!!), Sample-Dump serienmässig, allerdings nur via MIDI (langsam), vier MByte internem SampleROM, bis zu 256 MByte Sample-RAM (!), zwei PCMCIA-Erweiterungsschächte (für RAM-Speicherkarten von je 64 MByte), hintergrundbeleuchtetes LCD-Display mit zwei mal 20 Zeichen, interne Signalverarbeitung mit 24 Bit, Tonumfang von bis zu fünf Oktaven, acht Einzelausgänge mit jeweils 18 Bit D/A-Wandlern, 10 Triggereingänge, Pedaleingang zur Steuerung der Tonhöhe und dem Ausklangverhalten (Pitch, Decay), Eingang für die Fernbedienung RC 1, sowie die obligatorischen MIDI-Drillinge. Das DDRUM 3 ist offensichtlich ein Tischmodul, kann aber auch im Rack untergebracht werden, wo es vier Höheneinheiten benötigt.

DDRUM 3 SCSI / pol syn spl exp 695 (1995)

SCSI-Nachrüstungsbausatz für das DDRUM 3. Diese Platine erlaubt den Anschluss eines externen SCSI-Speichermediums oder eines DAT-Rekorders als Massenspeichermedium. Identisch mit dem SCSI/DAT BOARD.

DDRUM 3 TURBO / pol syn spl exp 5666 (1994)

Die TURBO-Version des DDRUM 3 ist zunächst mit jenem identisch, verfügt aber zusätzlich über die Software-Version 2.08 und einem RAM-Speicher von acht MByte. In insgesamt 100 Drumkits sind 1000 Drumsounds organisiert. Zehn Trigger-Eingänge, acht Einzelausgänge und ein vollparametrischer Equalizer gehören ferner zur Luxusversion des DDRUM 3. Ausserdem soll nicht das serienmässige SCSI-Interface vergessen werden, mit welchem externe SCSI-Medien als Massenspeicher anschliessbar sind.

DDRUM 3 – V 2.0 / chp 0 (1996)

Diese 1996 vorgestellte Upgrade umfasst einige neue Möglichkeiten. Eine Übersicht in Kurzform:

SCSI-CD-ROM-Laden

Über SCSI können CD-ROM-Klänge im Format der AKAI-Sampler S 1000/1100 direkt geladen werden. Allerdings können Samples nur einzeln geladen werden u. dürfen nicht mehr als 5,4 Sekunden RAM belegen. Stereosamples müssen also getrennt als zwei Samples geladen werden.

Sample-Edit-Page
Jedes Sample kann in drei neuen Parametern an die Spielsituation angepasst werden:

* Dynstart: Samplestart-punkt lässt sich durch die Anschlagsdynamik beein-flussen.

* Curve: Sechsstufige Ein-stellmöglichkeit des An-schlagsverhalten für Dynstart.

* Click: Ein Effekt, der das Spielen des Samples mit einem Stick natürlicher zu gestalten versucht.

* Tuned 2 Position
Auf einem gewählten MIDI-Kanal wird eine Grundnote für das Sample mitprogrammiert. Von der Grund-note ausgehend werden nun acht weitere Noten im Abstand von drei Halbtönen nach oben gestimmt. Diese Funktion macht allerdings nur bei harmonisch spielbaren Klängen Sinn.

Der Einbau des neuen Bestriebssystemchips erfolgte für DDRUM-3-Anwender bis Ende 1996 kostenlos.

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