Brilliant Corners

Dank des Stuttgarter Theaterhauses sind bei mir Ostern und Jazz eng miteinander verknüpft. Diesbezüglich gibt es heute ein hübsches Zweiergespann: Hasen-Bild und Monk-Anekdote:

Für den Ich Erzähler aus Uwe Timms Roman „Rot“ ist Thelonious Monk

>>ein Beispiel für jemanden, der eigensinnig seinen Weg geht, sich auch unter ungünstigsten Bedingungen nie von seinem Ziel abbringen läßt. Monk weigerte sich, gegen einen Freund in einer Drogengeschichte auszusagen, bekam daraufhin ein Auftrittsverbot für New York, arbeitete in seinem vollgestopften Apartment sechs lange Jahre allein für sich, um dann mit dem wunderbaren Album Brilliant Corners herauszukommen. Und zu seinem Spiel gehörten eben auch diese langen Momente des Schweigens. Eine Stille, von der der Saxophonist John Coltrane sagte, es sei, als fiele man in einen leeren Fahrstuhlschacht.

[…]

Ja, diese merkwürdigen Anschläge, hart, diese Logik, die sich durch die jähen Stops und Starts ergibt und so den verwinkelten Rhythmus strukturiert.<< (Seite 78)

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2 Antworten to “Brilliant Corners”

  1. Oli Says:

  2. Beats’n Bones « E-BEATS Says:

    […] derzeitige Bettlektüre (Uwe Timm “Rot”) passt perfekt zur Luminale: Farben und Licht spielen darin eine große Rolle und der Ausspruch auf […]

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