Markus Popps Bibliothek

Tim Caspar Boehme in der taz über die „OvalDNA“ (plus zusätzlicher DVD, auf der mehr als 2.000 Klangdateien lagern und eigens dazu entwickelter Software):

>>Mit Oval, zunächst ein Trio, hat Popp Anfang der Neunziger die Entwicklung des „Glitch„-Genres mit angestoßen, bei dem digitale Störgeräusche und Verfremdungen zu entscheidenden Bestandteilen der Musik gehören. Der Name Oval steht seither insbesondere für den Klang springender CDs, und tatsächlich hat Popp das Sampling, das stückchenweise Verwenden bereits vorhandener Musik, mit so rigoroser Konsequenz betrieben, dass von den ursprünglichen Sounds bei ihm außer strukturiertem Klackern nur wenig zu erkennen war.

>>Für Popp ist dieser Schritt […] ein Hinweis darauf, dass Musik heutzutage mit Software gekoppelt ist: „Eine der nachhaltigsten Entwicklungen der Musikgeschichte ist die Software-Revolution, die die Musik als Ganze sehr viel rasanter verändert hat als Dinge wie der Instrumentenbau oder die Evolution der Spieltechnik.“<<

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