SDE-3000

Das Paket mit schickem Aufkleber kam gestern an. Ich freue mich aber vor allem auf den Inhalt, auf das oldschool digital Delay Roland SDE-3000 aus dem Jahre 1983!

Nicht nur dass diese Echo-Maschine eine Geliebte des verehrten Mad Professors zu sein scheint
>>I’ve always used the Roland SD3000, I think that’s one of the best delays ever built. A magic delay. We’ve got them in every room. I’ve got maybe half a dozen to a dozen of them, I really love them. It doesn’t distort or go bad. I bought the first one for £900 back in 1984 and since then I’ve collected them. It’s beautiful.<<,
sie hat einfach Qualitäten, die bestens in mein Echodrums-Konzept passen:

– eine Art „tap tempo“. Die Funktion wird hier PLAY MATE genannt und mit einem angeschlossenen Fusstaster umgesetzt.
– einen FEEDBACK LOOP. Hier kannst du einen EQ oder irgendeinen Signalverstärker einfädeln, um typische Dub-Delays zu realisieren: von muffig abklingend bis hin zur unberechenbaren Schleife!
>>Here is a trick I use to do for dub mixes, insert a MXR headphone amp or Microamp in the fx loop of the sde and set your feedback to about 60 then use the pedal’s gain knob to re-inject the signal at the input… The feedback loop gets saturated as you color it with the Mxr… Nasty!<<
>>Re-injection in Dub is essential. The way Tubby, Perry et al did it was by using an aux send then its return fed to the same send… I’m sure you know what I mean…My technique is a little different in the sense that I’m not re-feeding from the delay return in the board but rather from its internal FX loop and gauging the saturation with the pedal… <<
– acht Speicherplätze BANK A/B (die sich auch mit einem externen Fusstaster durchsteppen lassen)
– HOLD (ebenfalls via externem Fusstaster)
– der Button TIME x2 (vorne) und der Drehregler DELAY TIME auf der Geräterückseite mit dem sich die Echozeit auf das anderthalbfache hochschrauben lässt.

Du siehst, das Teil setzt sich durch einen etwas anderen haptischen Zugang zur Effektierung ab (Druckknöpfe und Taster anstelle der gewohnten Potis).

So.
Und um im 80er Kontext zu bleiben, werde ich jetzt ein 19″ Rack bestücken: mit meinem alten Behringer Preamp zur Vorverstärkung des Snare-Mikrofons, diese Signal wird gesplittet und einmal mit kleinem Umweg durch die Boss A/B-Box zum SDE-3000, einmal direkt in den Lexicon PCM-60 Hall geschickt. Hinter dem Hallgerät steht noch das Boss Volume Pedal für die Umsetzung der Room-Shots parat. Bilder folgen.

PS. Die englischsprachige Bedienungsanleitung kannst du dir hier bei rolandus.com ziehen.

3 Antworten to “SDE-3000”

  1. die Linke elektrifiert mich « E-BEATS Says:

    […] ermöglicht haben: einige Delays (Line6 Dl4, Diamond Memory Lane, Boss RE-20, Boss DD-20, Roland SDE-3000, Korg SDD-1000 = And.Y Liebstes), der Boss Slicer SL-20, die Oto Machine Biscuit (mit Step Filter […]

  2. dem Professor auf die Finger schauen « E-BEATS Says:

    […] Ich würde sagen: am Equipment (Pult) liegt’s nicht! Schön zu sehen: die Mute- und Aux-Send Fingerfertigkeiten des Mad Professor […]

  3. Equipment Talk(s) – ein 19 Zoll Gespräch der fantastischen Art. Oder halt: Ode an das Boss Space Echo | E-BEATS Says:

    […] und meine Drumtracks mit seinem Roland SDE-3000 veredeln könnte – schließlich hatte ich diesen 19 Zoll Streifen einst angeschafft, weil es das ausgesprochene Lieblingsgerät des Dubmeisters ist. Spätestens dann wäre auch Pit […]

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