Larghissimo

>>Eine radikal entschleunigte Vorstellung vom Filmemachen legte der US-amerikanische Künstler Tony Conrad an den Tag, als er Anfang der 70er Jahre seine „Yellow Movies“ anfertigte. Er bemalte eine große weiße Leinwand mit weißer Farbe, rahmte sie schwarz ein und ließ dann die Zeit verstreichen, bis die weiße Fläche unter dem Einfall des natürlichen Lichts vergilbte. In einer Kamera vollzieht sich die Belichtung im Bruchteil einer Sekunde; bei den „Yellow Movies“ brauchte es Wochen oder gar Monate, bis das Licht seine Wirkung entfaltete.<<

Christina Nord in der taz vom 21.06.10 (hier gehts weiter: mit Tempobezeichnungen, der Austellung zum obigen Text)

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