ohne Strom

So leise wie Vorgestern habe ich selten getrommelt. Wir spielten zu fünft rein akustisch im übervollen Jazzclub. Also: Disziplin und Konzentration auf beiden Seiten, um die Balance des zarten Outputs nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Gesang und Gitarre markierten das Lautstärkelimit.

Klassiche Parameter wie Körperlichkeit oder Dynamik fielen völlig unter den Tisch. Um die Grooves musikalisch und lebendig zu gestalten, bzw. um einen Spannungsbogen trommeln zu können, half mal wieder „Verdichten und Perforieren“. Stellenweise habe ich den Hihat-Part mit einem Hotrod in der Luft gespielt, oder auch mal Achtel-Offs mit dem Meerwasser Nasenspray gedrückt. Erstmals konnte ich auch dezente Beatbox-Geräusche unterbringen.

Unterm Strich ein intensives Konzertkonzept. Aber am meisten hat mich beeindruckt, dass trotz der immensen Leisheit, tatsächlich auch „druckvolle“ Grooves entstehen können!

3 Antworten to “ohne Strom”

  1. fola Says:

    Yeah und Danke mein lieber Oli!!!

  2. Flo Says:

    hehe….Olli Rubow – Drums

  3. oli Says:

    Super, hier ist der Filmausschnitt zur „She’s lost control“ Legende…

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