aus frischem Guss und hosentaschenfreundlich

Zwei „merkwürdige“ Ansätze für ein neues Buch. Einmal in punkto Umfang:

>>…daß er einem schmalen Büchlein […] den Vorzug vor einem dicken Band gab, weil der Reiz eines Schriftwerks, das man bequem in einer Hosen- oder Jackettasche unterbringen, zwischen zwei Fingern transportieren, sich damit Luft zufächeln, leichthändig ein Insekt verscheuchen und es eben immer bei sich haben konnte, weil dieser Reiz unschlagbar war.
Auch tendierte ein dünnes Buch dazu, einem Leser Dinge zu ersparen, auf die ein Leser gerne verzichten konnte. Der Nachteil manchen guten und auch sehr guten Buches lag einfach darin, daß es zu dick war. Und daß die Dicke allein dadurch begründet war, daß der Autor lieber ein dickes als ein dünnes Buch von sich in den Händen hielt. Während ihm fremde Bücher nicht dünn genug sein konnten.<<
(schreibt Heinrich Steinfest in seinem 603 Seiten starken Roman „Ein dickes Fell“)

Und hinsichtlich der Erarbeitungszeit setzen die Book Sprint-Konzepte neue Maßstäbe, wie ich heute aus dem taz Artikel „Von null auf Buch in 120 Stunden“ gelernt habe.

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