noch nie so viel!

>>Der Zugang zur digitalen Unterhaltung hat durch neue Technologien einen für die Rezipienten großartigen Komfort erreicht. Die Kopie gehört – in einigen Bereichen – der Vergangenheit an, und die Möglichkeit der verlustfreien Weitergabe von Daten beflügelt eine neue Generation von Kreativen.
[Ich habe] noch nie so viel neue Musik gehört wie in diesen digitalen Zeiten (ich habe aber auch noch nie so viel Musik schnell wieder vergessen).<<

Diese Überlegungen entstammen dem Spreeblick-Beitrag von Johnny Haeusler, einem lesenswerten Einstieg zum Thema Überlebenstrategien für Musiker im Zeitalter der digitalen (R)evolution.

Dann mal Vorhang auf für das Dilemma der Vielfalt und rein in den Zwiespalt von einer angenehm inspirierenden Umgebung eines schier endlosen Kreativ/Kultur-Potenzials einerseits, und Umschulungsansätzen à la „Musik wird Marke, Tonträger nur noch Beigabe“ (sprich, das Geld wird nun vorangig durch Konzerte, Merchandising, sowie durch exklusivem Zugang zum Musiker verdient) oder Web-basierten Geschäftsmodellen (Kulturflatrate, Freemium) andererseits.

Eine Antwort to “noch nie so viel!”

  1. Markus Says:

    Hey… ein wirklich lesenswerter Beitrag. Nicht mehr als ein kurzer Gedankenanstoß, aber sehr richtungsweisend. Man hat bislang stets versucht dem Konsumenten vorzugaukeln, das der Künstler der alleinig an der Musik beteiligte ist. Alles andere wird nicht akzeptiert und als Kommerz abgetan. Dass die Wahrheit so einfach nicht sein kann, liegt, wenn man ein wenig nachsinnt, auf der Hand.

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