MuMe 08: So war’s bei mir

Meine persönliche Musikmesse ist schon um. Ich war an zwei Tagen dort.

Am Mittwoch sogar richtig lang.
Da bin ich schon um halb Neun eingelaufen, und war leicht irritiert, an Stelle des üblichen Schlagwerk-Clusters, von eher feineren Klängen verschiedener Akkuschrauber umringt zu werden. Feinschliff in letzter Minute (denn: Doors/9 am).
Im Laufe des Tages habe ich dann bei Meinl Cymbals vier Stunden lang getrommelt. Glücklicherweise am besten Platz, den eine Musik-Messe so bieten kann: in einem völlig schallisoliertem Aquarium (ohne Wasser, klar-), frei von Störgeräuschen, dafür klimatisiert. Dort habe ich einen bunten elektronischen Querschnitt (plus dezenter Jazz-Streusel) mit dem akustischen Schlagzeug und Echoeffekten begleitet. Ein clubbiger Jam mit Risiko und Spaß. Am Ende auch trotz einiger Blessuren an Körper & Equipment. (Videoeindrücke aus der ersten und letzten Stunde: 1, 2, 3, 4*, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11*, 12, 13, 14 15*,16)

Der einzige Wermutstropfen: der ins Publikum übertragene Sound wird ständig von der db-kontrollierenden Messe-Polizei überwacht und auf bessere Handy-Radio-Lautstärke gestutzt, so dass Energie und Dynamik in der Kabine eher optisch als akustisch erfasst werden müssen.

eclerpult.jpgaquarium.jpg

Nach Messeschluss gab es noch eine ruhige (= angenehme) Feier anlässlich des 20 jährigen Sticks Jubiläum. Ein relaxtes Feierabendgetränk mit Daniel Schild und Marcel Römer (meinem vermeintlichen Trommel-Bruder)…

Am Donnerstag Nachmittag musste ich nochmal aufs Messegelände, um den geliehenen DJ-Mixer zurückzubringen. Konnte dadurch noch die letzte Trommel-Show von Jost Nickel mitnehmen, und die Yamaha-Groove-All-Stars in der Festhalle bestaunen (Highlights dort: Tommy Aldridge, das Drummer-Doppel von Rick Marotta und Wolfgang Haffner und folgende Videoeinspielung).

Zum Schluß natürlich auch meine diesjährigen Equipment Entdeckungen.
Ganz vorne der Ecler Nuo 2.0 DJ-Mixer, der mich auf neue Spielkonzepte gebracht hat.
Mackie hat endlich ein kleines Pult am Start (402VLZ3 bzw. 802VLZ3), das ich gerne mal für meine Echokonzepte testen würde.
Bei Meinl Percussion hat mich die Fuß-Cabasa faszinert; sowie deren antennenartige Wah-Wah-Spirale/Feder (Helix Bowl) und ihr Wah-Wah-Shaker (die habe ich mir auch gleich mal für meine Performance geliehen). Im Beckenwald gefielen mir besonders: die neuen Generation X China Crashes und die 15″ B20 Hihats (und natürlich mein Cymbal-Ensemble in der Kabine: 14″ Byzance Traditional Medium Hihats, 16″ Byzance Jazz Extra Thin Crash, 18″ Byzance Jazz Extra Thin Crash, 20″ Byzance Club Ride, 10″ Drumbal). Bei Tama reizt mich die 14x12Bassdrum des Metro-Jam-Kits, das Natural Cordia Finish erinnert mich schwer an meine Trommeljugend…

Gerne hätte ich mir noch das 2Box E-Drum angeschaut, das Yamaha Tenori On in die Hand genommen und einen Abstecher in die Gitarrenhalle gemacht (denn Arne von Brill, der die Diamond Pedale vertreibt, erzählte mir von einem neuen Memory Lane 2 Echo); das Konzept des Restyler hört sich sehr verlockend an… und zum Nachtisch hätte ich mir natürlich noch Jojo Mayer angehört.

Schreibt mir doch einfach, was ich alles TOLLES verpasst habe!

 

Eine Antwort to “MuMe 08: So war’s bei mir”

  1. oli Says:

    Testbericht zum restyler:
    http://www.de-bug.de/musiktechnik/archives/1147.html

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