Popgeschichtserzählung via Ian Curtis

>>Nicht nur wegen seiner Musik ist der Sänger wieder gefragt, sondern auch als Stilikone und vor allem als Auslöser für eine Popgeschichtserzählung, die anscheinend erst jetzt endgültig bewertet werden kann. Beispielsweise Rave. Denn wenn man so will, war der Tod dieses jungen Mannes, der sich im Alter von 23 Jahren in seiner Wohnung erhängte, weil er seiner Depressionen nicht mehr Herr werden konnte, dafür mitverantwortlich, dass Rave überhaupt geboren werden konnte. Schließlich war es seine Band [Joy Division *], die ohne ihn und mit neuem Sänger unter dem Namen New Order [*] einfach weitermachte. Und der Erfolg genau dieser Band ermöglichte es ihrem Label finanziell, den Club Hacienda [***] zu eröffnen, der Ende der Achtziger als eine der Geburtsstätten der Ravekultur galt. Das Joy-Division-Grau aus dem deprimierenden Industriestadt-Manchester Anfang der Achtziger verwandelte sich in die Party- und Ecstasy-Glückseligkeit von „Madchester„…<<

mehr darüber und den Anton Corbijn’s Film „Control“ steht in der taz vom 09.01.08

[*] Drums: Stephen Morris, „daft as a brush„?
[**] Drums: Stephen Morris
[***] Drums im Cabaret Voltaire Video-Schnipsel: Dee Boyle (?)

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